Live Selling gewinnt an Bedeutung im E-Commerce

©Whatnot

Verkaufsveranstaltungen

Die Live-Commerce-Plattform Whatnot, eine, hat den State of Live Selling Report 2026 vorgelegt. Die Analyse basiert auf Plattformdaten sowie Befragungen von Verkäufern aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Nach Angaben des Unternehmens erzielten Verkäufer über Live Selling im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 8 Milliarden US-Dollar (rund 7,4 Milliarden Euro). Die Auswertung zeige, dass Aktivität und Umsatz zusammenhängen, heißt es weiter. Verkäufer, die mehrmals pro Woche live gehen, erzielen laut Report deutlich höhere Erlöse als gelegentliche Anbieter. Rund jeder achte Verkäufer arbeite inzwischen in Vollzeit auf der Plattform. Zudem hätten fast ein Viertel der Händler zusätzliche Flächen für ihr Geschäft angemietet. Die Mehrheit der Befragten schätzt Live Selling als leistungsfähiger ein als klassischen E-Commerce.

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Auch deutsche Anbieter nutzen das Format. Der Sneakerhändler Fynn Schwarz berichtet in der Pressemitteilung, sein Geschäft habe sich über Live Selling deutlich vergrößert. Der Pokémon-Händler Tom Lindemann spricht von starkem Umsatzwachstum. Secondhand-Anbieter Max Muche plant nach eigenen Angaben, sein Geschäft weiter auszubauen.