pierre cardin schärft Total Look

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Raphael Heinold, CEO von Markeninhaber R.Brand Group, verweist auf die vergangenen Saisons, in denen die Marke konsequent am Profil gearbeitet habe – von der strategischen Ausrichtung über Kollektionsarchitektur und Preisstruktur bis hin zur Marktattraktivität. alle Bilder ©pierre cardin

pierre cardin startet mit mehr Selbstbewusstsein in die neue Saison. Raphael Heinold, CEO von Markeninhaber R.BRAND GROUP, verweist auf die vergangenen Saisons, in denen die Marke konsequent am Profil gearbeitet habe – von der strategischen Ausrichtung über Kollektionsarchitektur und Preisstruktur bis hin zur Marktattraktivität. Kern bleibt die Hosenkompetenz, die nun stärker mit Konfektion, Knitwear und Outerwear verzahnt wird. Der Total-Look- und Lifestyle-Ansatz soll am Point of Sale über ausgewählte Komplettdarstellungen und saubere Präsentation funktionieren – auch wenn Flächensituationen im Handel unterschiedlich seien. Parallel wachsen NOS, Pre- und Main Collection enger zusammen, um Kollektionsfluss und Planungssicherheit zu erhöhen. Ein zentraler Baustein bleibt ATELIER: Die Kapsel soll neue Zielgruppen ansprechen, handwerkliche Qualität und Materialien stärker zuspitzen und die Marke in Richtung Upper Premium öffnen.

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„In den kommenden Saisons gilt es zu zeigen, dass der eingeschlagene Weg Früchte trägt und messbare Ergebnisse liefert.“ Raphael Heinold

FASHION TODAY: Raphael, pierre cardin hat in den vergangenen Saisons sichtbar am Profil gearbeitet. Wo steht die Marke zum Start der neuen Saison aus deiner Sicht heute?
Raphael Heinold: „pierre cardin steht heute deutlich weiter vorne als in den vergangenen Jahren. Wir starten mit viel Zuversicht in die neue Saison und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Präsenz im Markt weiter zu stärken. Wir haben intensiv am Profil gearbeitet, etliche Herausforderungen gemeistert und viele Bereiche laufend geschärft – Ausrichtung, Marktattraktivität und Kompetenz der Marke wurden konsequent weiterentwickelt. Wir wollen zeigen, dass wir die Brand auf ein neues Niveau gebracht haben. Zum Start der neuen Saison sind wir also selbstbewusst unterwegs. Wir wissen genau, wohin wir wollen und wie wir dorthin kommen.“

Du sprichst seit einiger Zeit konsequent vom Total-Look- und Lifestyle-Ansatz. Was hat sich dadurch konkret im Kollektionsaufbau und im Denken der Teams verändert?
„Der Total-Look- und Lifestyle-Ansatz hat unsere Arbeit spürbar verändert. Die Kollektionsarchitektur wurde neu gedacht, die Preisstruktur geschärft und die Briefings deutlich präziser. Parallel dazu hat sich auch das Mindset der Teams weiterentwickelt: Prozesse sind heute stärker aufeinander abgestimmt und klar an unseren Markenwerten orientiert. Wir arbeiten stärker vernetzt, mit einem klaren Blick nach vorne, ohne die Learnings aus der Vergangenheit zu verlieren. Die Balance aus Zukunftsorientierung und Marken-DNA ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.“

Die Hosenkompetenz bleibt ein zentrales Standbein. Welche Rolle spielt sie heute im Zusammenspiel mit Konfektion, Knitwear und Outerwear?
„Unsere Hosenkompetenz ist und bleibt das Fundament der Marke. Gleichzeitig hat sich der Markt verändert – und wir uns mit ihm. Heute geht es darum, diese Stärke intelligent mit anderen Produktbereichen zu verknüpfen. Flexibilität ist dabei entscheidend: Moderne Business-Looks entstehen in Kombination mit Konfektion, Knitwear und Outerwear, von starken Basics bis hin zu modischen Akzenten und neuen Silhouetten.“

Viele Händler beobachten genau, wie belastbar neue Strategien sind. Woran machst du selbst fest, dass der eingeschlagene Weg für pierre cardin trägt?
„Natürlich spielen regelmäßige KPIs und Daten eine zentrale Rolle, um den Erfolg unserer Strategie zu bewerten. Genauso wichtig ist aber das direkte Feedback aus dem Handel und nicht zuletzt die Reaktion der Konsumenten, die uns oft die ehrlichste Einschätzung darüber liefern, wie die Marke pierre cardin wahrgenommen wird und ob wir auf dem richtigen Weg sind.“

Die Rückmeldungen aus dem Handel fallen je nach Flächensituation unterschiedlich aus. Was erwartest du realistisch von deinen Partnern, wenn es um die Umsetzung des Lifestyle-Gedankens am POS geht?
„Uns ist bewusst, dass die Voraussetzungen im Handel sehr unterschiedlich sind. Realistisch erwarten wir ein klares Commitment zur Idee. Schon mit ausgewählten Total-Look-Darstellungen, stimmigem Wareneinsatz und einer sauberen Präsentation lässt sich der Lifestyle-Gedanke am POS transportieren. Wichtig ist der gemeinsame Wille, die Marke erlebbar zu machen, natürlich angepasst an die jeweilige Fläche.“

Ganzheitlich

Du hast die Flächenfähigkeit der Marke neu gedacht – Stichwort Mix aus Hänge- und Liegeware. Was ist dir dabei wichtiger: Wiedererkennbarkeit oder Flexibilität?
„Unser Ziel sind hochperformante Flächen, die dem Handel profitables Wachstum ermöglichen. Das aktuelle In-Store-Konzept bietet maximale Flexibilität und vielfältige Merchandising-Möglichkeiten. Gleichzeitig spiegeln sie die DNA von pierre cardin wider und schaffen eine klare Wiedererkennbarkeit für den Endkunden.“

NOS, Pre-Collection und Main Collection greifen heute stärker ineinander. Wie wichtig ist diese Verzahnung für Abverkauf und Planungssicherheit im Handel?
„Wir haben intensiv an unserer Produkt- und Preisarchitektur gearbeitet, um einen ganzheitlichen 360-Grad-Ansatz für Kollektionsfluss und Produktplanung zu schaffen. Weg von starren Saisonmodellen, hin zu einem dynamischen, ganzjährigen Angebot – stationär wie digital, klar omnichannelorientiert.“

Mit ATELIER bist du einen Schritt Richtung Upper Premium gegangen. Welche strategische Aufgabe erfüllt die Kapsel jenseits von Umsatz und Platzierung?
„Die Resonanz auf ATELIER hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Strategisch ermöglicht uns die Kapsel, neue Zielgruppen anzusprechen und ein neues Niveau von pierre cardin zu zeigen. Anstatt die Main Line zu überdehnen, können wir so gezielt handwerkliche Qualität, hochwertige Materialien und Detailtiefe präsentieren sowie Modegrad, Styling und Silhouetten stärker zuspitzen. ATELIER ist also unser kreativer Spielraum und zeigt, welches Potenzial langfristig in der Marke steckt, bis hin zu einer eigenständigeren Zukunftsperspektive.“

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ATELIER wird bewusst fokussiert gehalten. Wo liegt für dich die Grenze zwischen notwendiger Sortimentsbreite und markenprägender Klarheit?
„ATELIER war von Beginn an als oberstes Level der Marke geplant. Mit dem Soft Launch konnten wir Strategie und Sortiment in verschiedenen Märkten testen und wertvolles Feedback von unterschiedlichen Partnern sammeln. Dabei haben wir bewusst geschaut, wie weit wir gehen können, auch mal über Grenzen hinaus. Diese Learnings helfen uns heute, die richtige Balance zu halten: genug Vielfalt, um relevant zu bleiben, aber immer mit einer klaren, markenprägenden Handschrift.“

 

Wie reagieren Händler auf das separate Flächen- und Präsentationskonzept von ATELIER – und welche Learnings nimmst du daraus mit?
„Das Feedback auf das separate Flächen- und Präsentationskonzept von ATELIER ist sehr positiv. Um im Upper-Premium-Segment wettbewerbsfähig zu sein, war ein eigenständiger Ansatz über alle Märkte hinweg entscheidend.
Unsere Learnings daraus: Die Nähe zum Wettbewerbsumfeld kann ein Vorteil sein – insbesondere in Bezug auf Flächenperformance und Vergleichbarkeit. Entscheidend ist, eigenständig aufzutreten, ohne den Bezug zum Umfeld zu verlieren.“

Du betonst regelmäßig das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie hältst du die Balance zwischen gestiegenem Qualitätsanspruch und kaufmännischer Realität?
„Unsere klare, langfristige strategische Entscheidung ist es, gezielt in höhere Qualitätsstandards zu investieren und dem Endkunden ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. So positionieren wir uns selbstbewusst im Wettbewerb, ohne den Blick für die kaufmännische Realität zu verlieren. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, Wiederkäufe zu fördern und die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu steigern. In einigen wichtigen Produktbereichen sehen wir bereits positive Effekte wie höhere Nachorderquoten und geringere Retouren.“

Der Markt bleibt herausfordernd. Welche Faktoren geben dir aktuell Zuversicht für die weitere Entwicklung von pierre cardin?
„Zuversicht gibt uns vor allem der große Fortschritt in der Produktentwicklung und der gestiegenen Markenkonsistenz. Hinzu kommt der Look & Feel der Kollektionen: pierre cardin wird zunehmend als kosmopolitische Premium-Lifestyle-Marke wahrgenommen, die Pariser Raffinesse mit moderner Vielseitigkeit verbindet. Dieses Feedback hören wir immer wieder von unseren Partnern.“

Wenn du auf die kommende Saison blickst: Wo siehst du die größten Hebel, um die Marke weiter zu stabilisieren und auszubauen?
„Zentrale Hebel für die kommende Saison sind der weitere Ausbau unserer Präsenz im stationären Handel sowie die konsequente Weiterentwicklung des Wholesale-Geschäfts. Parallel dazu ist der Ausbau des E-Commerce ein zentraler Wachstumstreiber, sowohl für Reichweite als auch für Markenstärke in der Zukunft.“

Und abschließend: Woran würdest du persönlich erkennen, dass pierre cardin in zwei bis drei Jahren wieder klar auf Kurs ist?
„Am Ende werden wir uns natürlich auch an harten Zahlen messen lassen müssen. Gesamtumsatz, Flächenperformance und Erträge unserer Partner bis hin zur Resonanz beim Endverbraucher, all das sind klare Benchmarks, die wir steigern wollen. In den kommenden Saisons gilt es zu zeigen, dass der eingeschlagene Weg Früchte trägt und messbare Ergebnisse liefert.“

Urban Looks

pierre cardin setzt im Herbst/Winter 2026 auf eine klar strukturierte Kollektionslogik mit zwei Drops und einem eigenständig positionierten ATELIER-Segment. Drop 1 („Concrete Silence – Structure in Stillness“) spielt mit reduzierten City Looks, Architektur-Referenzen und strukturierten Winterqualitäten. Drop 2 („Still Grey – Silent Structure“) wird noch cleaner und setzt auf Linie, Klarheit und tragbares Layering. Die Palette reicht von Oyster Grey, Anthracite und Cold Grey bis zu Brown-Tönen, Navy, Chambray Blue sowie Oxblood Red und Deep Burgundy.
Deutlich stärker auf Premium fokussiert ist ATELIER unter dem Leitmotiv „Built for Presence“. Hier geht es um formale Präsenz und hochwertige Materialität: 100 Prozent Wolle, ein hoher Merino-Anteil sowie „Luxury Cashmere Blends“. Neu ist ein Cashmere-Denim-Programm, ergänzt um Winter-Denims von CANDIANI in neuen dunklen Farben. Genannt werden zudem „Soft Shine“-Oberflächen, Multicolor Optics sowie ein Ausbau der Silhouetten über neue Fits wie Wide Leg Pants und Oversize Coats. Weitere Key Pieces sind Lederjacken.