Vermarktung
Ab Juli 2026 gilt in der EU ein Vernichtungsverbot für unverkaufte Textilien und Non-Food-Waren. PreZero stellt mit ReValue ein Geschäftsmodell vor, das Überbestände im Wirtschaftskreislauf hält. Das Modell wird auf der IFAT in München präsentiert und richtet sich an Hersteller und Händler, die ihre Waren künftig nicht mehr entsorgen dürfen.
ReValue priorisiert die Wiederverwendung vor dem Recycling. „Überbestände sind kein Abfall, sondern gebundenes Kapital“, sagt Lennart Birkner, Head of ReValue. Das Modell sichert Markenschutz durch gezielte Vermarktung in definierten Märkten, um Markt-Kannibalisierung zu vermeiden. PreZero übernimmt dabei die operative Abwicklung und dokumentiert die Nachweisführung gemäß EU-Vorgaben.
Das Modell wurde im Handelsumfeld der Schwarz Gruppe entwickelt und ermöglicht es Unternehmen, Kapitalbindung zu reduzieren. PreZero bietet damit eine Lösung, die Wirtschaftlichkeit und Ressourcensouveränität vereint. Interessierte können sich auf der IFAT am Stand A6.239 informieren.


