Otto Group steigert Gewinn

Petra Scharner-Wolff ©Otto Group

Bilanz

Die Hamburger Otto Group hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem deutlichen Ergebnisplus abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 276 Millionen auf 641 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 165 Millionen auf 312 Millionen Euro. Das EBITDA lag bei 1,13 Milliarden Euro nach 916 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz belief sich auf 13,8 Milliarden Euro und blieb auf vergleichbarer Basis stabil. Hintergrund ist unter anderem der Verkauf der About-You-Gruppe im laufenden Geschäftsjahr.  „Wir haben unsere Ziele souverän erreicht und die wirtschaftliche Basis der Gruppe weiter gestärkt“, sagt CEO Petra Scharner-Wolff. Der Fokus liege weiterhin auf Profitabilität sowie Investitionen in Wachstum und Innovation. Die Eigenkapitalquote lag bei 34,3 Prozent.

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Weltweit zählt die Otto Group nach eigenen Angaben mehr als 42 Millionen aktive Kundinnen und Kunden. Die Plattform OTTO steigerte den Plattformumsatz um 6 Prozent auf rund 7,5 Milliarden Euro. Der IFRS-Umsatz erhöhte sich um 7 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Die Zahl der aktiven Kundinnen und Kunden stieg auf 12,6 Millionen. Geplant ist zudem eine weitere Internationalisierung des Marktplatzes. Händler aus den Niederlanden, Polen, Österreich, Frankreich und Spanien sollen ihre Sortimente künftig ebenfalls über OTTO anbieten können.  Auch die US-Tochter Crate and Barrel legte zu. Der währungsbereinigte Umsatz stieg um 1,6 Prozent. Gleichzeitig plant das Unternehmen den Ausbau seines Filialnetzes in Nordamerika um weitere 30 bis 40 Standorte.

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Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 rechnet die Otto Group trotz geopolitischer Risiken und eines schwierigen Marktumfelds mit stabilen Umsätzen und einer stabilen Profitabilität.