IT-Sicherheit
Eine neue Studie von Wire zeigt eine Diskrepanz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Sicherheit bei Collaboration-Tools. Laut der Umfrage unter 208 IT-, Security- und Compliance-Verantwortlichen aus Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich bewerten 84 Prozent ihre Collaboration-Umgebung als sicher. Gleichzeitig geben 48 Prozent an, sensible Informationen manchmal oder häufig über ungeeignete Kanäle zu teilen, etwa Finanzdaten, personenbezogene Daten oder Vertragsdokumente. Nur 29 Prozent halten ihre aktuellen Tools für vollständig geeignet für sensible Kommunikation. Am weitesten verbreitet ist Microsoft Teams mit 80 Prozent, gefolgt von E-Mail mit 63 Prozent.
Auch Messaging-Apps wie WhatsApp oder Signal nutzen 42 Prozent der Unternehmen zur Zusammenarbeit. Besonders kritisch ist laut Studie die externe Zusammenarbeit: Nur 28 Prozent setzen dabei auf dedizierte sichere Collaboration-Tools. „Shadow-IT ist in den meisten Fällen kein Disziplinproblem, sondern ein Produktivitätsproblem“, sagt Alexandra Ruggiero Remzso, Content Strategist bei Wire. 82 Prozent der Unternehmen planen laut Studie, ihre Collaboration-Tools zu konsolidieren oder zu ersetzen.

