HACOY zeigt zirkuläres Modell  

©HACOY

Paris

Das Münchner Modelabel HACOY hat Anfang März im Rahmen der Paris Fashion Week seine Vision für eine stärker zirkuläre Modeproduktion vorgestellt. Die Präsentation fand bei der Veranstaltung „Beyond Adaptation: The Shift to Circular Practices“ im Atelier Néerlandais statt. Organisiert wurde das Format von EIT Culture & Creativity, einer Initiative der Europäischen Union. HACOY gehört zu zwölf Labels, die für das NEB Fashion Adaptor Program ausgewählt wurden. Das Programm basiert auf den Prinzipien des New European Bauhaus und unterstützt Modemarken beim Übergang zu zirkulären Geschäftsmodellen. Die teilnehmenden Labels stammen aus elf europäischen Ländern.

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Im Mittelpunkt der Präsentation stand das Konzept der „Radical Proximity“. Gründer Maximilian Rupp stellte eine Produktionsstruktur vor, die auf kurze Lieferketten setzt. Leinenkollektionen des Labels werden aus European Flax gefertigt und innerhalb eines Radius von rund 100 Kilometern nahe Vilnius verarbeitet. Bade-, Sport- und Underwear entstehen in italienischen Manufakturen. Die Veranstaltung bildete zugleich den Abschluss der ersten Ausgabe des NEB Fashion Adaptor Programms. EIT Culture & Creativity kündigte an, das Förderprogramm fortzuführen.