Halbzeit
Der H&M-Konzern hat heute seinen Halbjahresbericht für den Zeitraum 1. Dezember 2025 bis 31. Mai 2026 veröffentlicht. Die Zahlen zeigen: Der Umsatz steht unter Druck, die Profitabilität verbessert sich deutlich. Im zweiten Quartal (März bis Mai 2026) lagen die Nettoumsätze bei 54,8 Milliarden SEK (4,8 Milliarden Euro) gegenüber 56,7 Milliarden SEK im Vorjahr. In Lokalwährungen war das Niveau weitgehend stabil; der Rückgang in SEK ist auf den starken schwedischen Kronen zurückzuführen. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 56,6 Prozent (Vorjahr: 55,4). Das Betriebsergebnis ohne Einmalkosten stieg um 11 Prozent auf 6,6 Milliarden SEK, entsprechend einer operativen Marge von 12,0 Prozent (10,4). Belastet wurde das Quartal durch Restrukturierungskosten von 679 Millionen SEK.
Im gesamten Halbjahr sank der Umsatz um rund 6,8 Prozent auf rund 104,4 Milliarden SEK. Das Betriebsergebnis stieg ohne Einmalkosten um 14 Prozent auf 8,1 Milliarden SEK – Marge 7,8 Prozent (6,4). Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wuchs um 15 Prozent auf 14,6 Milliarden SEK. Das Nachsteuerergebnis lag bei 4,7 Milliarden SEK (4,5), entsprechend 2,95 SEK je Aktie. Für Juni 2026 erwartet H&M einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Expansion in Lateinamerika geht weiter: Paraguay folgt in der zweiten Jahreshälfte 2026, Argentinien 2027.

