Digitalisierung
Die Witt-Gruppe hat in der App ihrer Modemarke heine das Feature „Virtual Try-on“ eingeführt, teilt das Unternehmen mit. Kundinnen laden ein Foto von sich hoch und wählen ein Kleidungsstück aus. Ein KI-basierter Bildgenerierungsdienst projiziert das Produkt innerhalb von Sekunden auf die abgebildete Person. Körperproportionen berücksichtigt die Technologie teilweise, eine Größen- oder Passformberatung ersetzt sie nicht. Entwickelt wurde die Funktion von den UX-Fachleuten der Witt-Gruppe gemeinsam mit dem Otto-Group-Dienstleister one.O. Sie soll auch Kundinnen ansprechen, die wenig Erfahrung mit digitalen Anprobefunktionen haben. Vorerst ist sie exklusiv in der heine-App verfügbar.
Die virtuelle Anprobe solle zum Ausprobieren ungewohnter Styles und Farben anregen und Unsicherheiten bei der Kaufentscheidung abbauen, die Witt-Gruppe erwartet laut eigener Aussage einen spürbaren Rückgang der Retouren. Zuvor hatte das Unternehmen bereits einen KI-gestützten Sprachagenten (VoiceBot) eingeführt. „Das ist für uns ein wichtiger Baustein, um auf dem Weg zu einem echten Omnichannel-Unternehmen noch mehr Kundinnen online zu gewinnen“, sagt CEO Patrick Boos.
