Die Hoffnung ist digital

Italien

Der digitale Hub GIGLIO.COM versammelt rund 150 italienische Boutiquen, Screenshot Website ©giglio.com
Autorin: Angela Cavalca

Strategien einiger italienischer Modehandelsplayer setzen auf mehrere Kanäle

Händler – von kleinen bis hin zu großen Unternehmen – überdenken Shop-Lösungen und implementieren digitale Innovationen, um sich der neuen Normalität zu stellen. Der Trend des Online-Shoppings soll sich noch verstärken, was jedoch Flexibilität bei den Dienstleistungen und neue Wege bei der Kontaktaufnahme mit den Verbrauchern erfordert.

In Mailand ist das Kaufhaus La Rinascente mit einem personalisierten On-Demand-Service über WhatsApp schon vor einigen Jahren erfolgreich gestartet und wird ihn über weitere Instant-Messaging-Kanäle zur Verfügung stellen. Im Juni wird auch der E-Commerce lanciert, der mit optimistischen und positiven Botschaften die Kundschaft ansprechen wird und zusammen mit der Wiedereröffnung der Geschäfte in Italien stattfinden soll.

Das neue Projekt Community Store des Multilabels GIGLIO in Palermo ist auch während der Pandemie-Krise in den letzten Monaten gewachsen. Der digitale Hub GIGLIO.COM versammelt rund 150 italienische Boutiquen darunter, die die Möglichkeit haben, eine Plattform und Leistungen zu teilen und ihre Verkäufe zu steigern, indem sie mit einer breiteren und internationaleren Kundschaft in Kontakt kommen. Dazu gehören einige spanische Unternehmen und kurzfristig werden sich auch deutsche Partner beteiligen.

LUISAVIAROMA Game-App MOD4 ©LUISAVIAROMA

Durch eine neue Initiative erweiterte LUISAVIAROMA in Florenz ihre Verkaufsmöglichkeiten. Anfang Mai wurde die Game-App MOD4 eingeführt. Die Nutzer können mit der Spielanwendung eine einzigartige Erfahrung machen, mit der Möglichkeit, ihre eigenen Avatare zu erstellen, ihre Lieblingsstücke zu sammeln und mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten, indem sie an echten Herausforderungen teilnehmen. Darüber hinaus können sie alle Artikel der LUISAVIAROMA.COM-Auswahl direkt über die App erwerben.