INNATEX diskutiert Strategiewechsel in nachhaltiger Mode

©INNATEX-Scope Marketing

Gespräche

Die 57. INNATEX hat vom 17. bis 19. Januar 2026 in Hofheim am Taunus leicht höhere Besucherzahlen als in den Vorjahren verzeichnet. Gleichzeitig bleibt die Marktlage komplex. Marken und Handel seien gefordert, Kommunikation und Prozesse kritisch zu prüfen und gezielt weiterzuentwickeln, teilen die Veranstalter, Muveo GmbH aus Offenbach, mit. Neu war die „Evolution Stage“, kuratiert von Designer Jonathan Radetz (halt.clothing). Er sagt: „Resilienz hat damit zu tun, wie gut man auf Transformation reagiert.“ Und: „Nachhaltige Mode muss sich von den Marktmechanismen, nach denen auch Fast Fashion funktioniert, emanzipieren.“ 

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Im Talkprogramm ging es um KI im Verkauf, Designprozesse jenseits kurzlebiger Trends und langfristige Ressourcenplanung. Markus Schelkle (Vaude) betont: „Nachhaltiger Erfolg und aktive Gestaltung von Wandel erfordert den Mut, langfristig zu denken und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.“ Auf Produktebene gewinnen Multi-Purpose-Artikel an Bedeutung, während stark segmentierte Sparten an Relevanz verlieren. Der INNATEX Showroom Bern folgt am 22./23. Februar, die nächste Messe ist im Juli 2026.