CmiA: Umweltfreundlicheres Organic-Cotton aus Tansania 

©Malicky Stanley Boaz für CmiA

Afrika

Eine Lebenszyklusanalyse der Aid by Trade Foundation (AbTF) belegt, dass Cotton made in Africa Organic (CmiA Organic) aus Tansania deutlich umweltfreundlicher produziert wird als konventionelle Baumwolle. Durch Verzicht auf synthetische Pestizide, Kunstdünger und künstliche Bewässerung entstehen weniger als 0,9 kg CO₂-Äquivalente pro Kilogramm Faser – ein Wert am unteren Ende des globalen Spektrums (0,44–4,17 kg CO₂-eq/kg). Die kleinbäuerliche Anbauweise fördert zudem Biodiversität und Bodengesundheit, etwa durch den Einsatz von Pflanzenkohle und Bokashi.

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Die Ergebnisse bestätigen die ökologischen Vorteile unseres Standards“, sagt Alexandra Perschau von der AbTF. Die Baumwolle helfe Textilunternehmen, gesetzliche Vorgaben und Science-Based Targets zu erfüllen. Bestseller etwa nutzt CmiA Organic für den Übergang zu Bio-Baumwolle. Gleichzeitig zeigt die Studie die existenzielle Bedrohung der Bäuerinnen und Bauern durch den Klimawandel: Dürren, Starkregen und Schädlingsbefall gefährden ihre Erträge, obwohl ihre Landwirtschaft kaum Emissionen verursacht. CmiA setzt auf Schulungen, um die Resilienz der Betriebe zu stärken. Die vollständige Studie ist online verfügbar.