Schwachstelle Unified Commerce

©Moondance auf Pixabay

Umfrage

Nur 7 Prozent der Fachhändler beherrschen Unified Commerce, zeigt der „Global Unified Commerce Benchmark 2026“ von Manhattan Associates. Diese Unternehmen wachsen fast doppelt so stark wie der Rest. Die Studie, durchgeführt von Incisiv, bewertete 400 Händler in EMEA, Lateinamerika und Nordamerika anhand von 330 Kriterien. „Größe oder Markenpräsenz reichen heute nicht mehr aus“, sagt Katie Foote, SVP & CMO bei Manhattan Associates. „Entscheidend ist eine durchgängig vernetzte Customer Journey.“

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Die Analyse nennt vier zentrale Entwicklungen: KI soll bis 2030 über 500 Milliarden US-Dollar Mehrwert generieren, vor allem durch Predictive Analytics und Echtzeit-Personalisierung. 66 Prozent der Kunden nutzen mindestens zwei Kanäle pro Kauf, etwa Marktplätze, Social Media oder Filialen. Logistik- und Fulfillment-Kosten stiegen seit 2023 um über 20 Prozent, bedingt durch höhere Erwartungen an Geschwindigkeit und Flexibilität. Echtzeit-Bestandsdaten steigern Lagerumschläge um bis zu 50 Prozent und senken Fehlbestände.

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Regional zeigen sich Unterschiede: Nordamerika führt bei Personalisierung, EMEA bei grenzüberschreitender Abwicklung, Lateinamerika bei Mobile-First-Lösungen und WhatsApp-Service. 38 Prozent der 2024 noch als innovativ geltenden Fähigkeiten sind laut Studie heute Standard.