Fairtrade beteiligt sich an Fashion Revolution Week

Marie Nasemann ©Cherie Birkner

WM-Merch

Vor der Fußball-WM der Männer setzt sich Fairtrade Deutschland gemeinsam mit Schauspielerin Marie Nasemann für fair gehandelte Fanprodukte ein. Anlass ist der 13. Jahrestag des Rana-Plaza-Einsturzes in Bangladesch am 24. April 2013, bei dem 1.135 Menschen starben. Die Fashion Revolution Week erinnert an die prekären Arbeitsbedingungen in der Textilbranche. „Jedes Produkt hat eine Geschichte. Mit jedem Kauf entscheiden wir, welche Geschichte wir unterstützen“, sagt Nasemann. „Merch wird oft in großen Mengen produziert und hat hohe Sichtbarkeit. Faire Bedingungen hier zu setzen, hat großen Hebel – für Produzenten, Arbeiter und die Umwelt.“

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Fairtrade Deutschland bietet Schulen, Hochschulen und Vereinen „Fair-Fan“-Materialien an, um T-Shirts und Hoodies aus Fairtrade-Baumwolle selbst zu gestalten oder aufzuwerten. „Junge Menschen interessieren sich für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Faire Fanartikel sind eine Win-Win-Situation für alle“, sagt Claudia Brück, Vorständin Politik und Kommunikation bei Fairtrade Deutschland. Seit vier Jahren zeigt das Projekt „Vom Feld in den Fanshop“, dass fairer Merch auch im Profifußball funktioniert. Fairtrade-Lizenzpartner bieten zertifizierte Baumwollprodukte an, die von FLOCERT nach ISO 17065 kontrolliert werden.