„Starlink“ ist das erste Soloalbum von ANYX – Alias der in Berlin lebenden Künstlerin, Musikerin und Sängerin Anna Lucia Nissen –, das aus ihrer früheren Arbeit als Frontfrau des Trios Anchoress hervorgeht.

„Starlink“ entstand in Zusammenarbeit mit den früheren Mitwirkenden Alexander Rathbone und Tobias Textor und stellt sowohl eine Weiterentwicklung als auch eine Art Rückkehr zu ANYX’ Wurzeln als bildende Künstlerin dar. Sie verfolgt bei ihren Songs einen skulpturalen Ansatz, ausgehend von ihrer Stimme und ihren Texten als innerer Orientierung, von der aus sie nach außen arbeitet. Um diesen Kern herum baut sie eine minimalistische Instrumentierung auf – Harfe, Keyboard, Gitarre, Kontrabass –, bis jeder Song kraftvoll und vielschichtig ist.
Der Titel „Starlink“ stammt von einer Nacht, in der sie etwas betrachtete, das wie Sterne aussah, aber tatsächlich künstliche Satelliten waren: die wundersame Ewigkeit der Natur, unterbrochen von den Maschinen und Ambitionen des modernen Kapitalismus. Auf dem gesamten Album erkundet Nissen diese Unstimmigkeiten und Spannungen durch sich ständig wandelnde Arrangements, sich überlagernde Texturen und Songs, die sich verwandeln und ineinanderfließen.
Mit einem magnetischen und androgynen Gesang im Mittelpunkt kreiert ANYX experimentelle Pop-Klagelieder, die Drone-Atmosphären mit theatralischer Intensität verbinden. Ihre Stimme bewegt sich mühelos zwischen Kraft und Zärtlichkeit und eröffnet Grenzräume, in denen das Transzendente und das Unbegreifliche nebeneinander existieren. Auf der Bühne verwandelt sie Konzerte in viszerale, performative Erlebnisse und formt sowohl ihren Körper als auch den umgebenden Raum zu einem selbst geschaffenen Universum.
ANYX sagt über den Song und das Video „Window In Your Eyes“: „Dieser Song ist etwas Besonderes für mich, weil ich zum ersten Mal eine Harfe in meine Musik integriert habe. Das hat eine ganz andere Energie mit sich gebracht, auf die meine Stimme reagieren konnte. Der Song wurde wirklich zu einem Dialog – fast schon zu einem Duett – zwischen Harfe und Stimme.“
Das dazugehörige Video unter der Regie von Kurt Heuvens entwirft eine Landschaft, die sich zwischen Körper, Resonanz und Verwandlung bewegt: „Für mich ist der Drachen in diesem Video eine visuelle Umsetzung der Harfe im Song – etwas Fließendes, Unruhiges und Schnelllebiges, fast in ständiger Bewegung, das als Gegenpol zum dunkleren Register meiner Stimme fungiert. Ich wollte, dass das Video diese wechselnden Gefühlszustände einfängt – die körperliche Nähe meiner Performance vor dem weiten Horizont des Wattenmeers, überragt von dieser seltsamen, geisterhaften Gestalt, die durch den Wind treibt.“
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Live:
16. September 2026 – Galiläakirche, Berlin
22. Oktober 2026 – Café Wolf, Graz (AT)
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Camille – „The Sound of Milk“

Zwischen Erde und Himmel liegt – Camille! Seit mehr als 20 Jahren beschreitet die französische Künstlerin Camille einen eigenwilligen Weg. Als Songwriterin, Komponistin, Performerin und Stimmforscherin hat Camille ein einzigartiges Werk geschaffen, in dem das Singen zu lebendiger Materie wird: Atem, Körper, Rhythmus, Schwingung. Als absolute Autodidaktin ohne formale Ausbildung gelang ihr 2005 der Durchbruch mit „Le Fil“, einem mittlerweile zum Kult avancierten Album. Auf der Bühne werden ihre Auftritte zu vollkommen immersiven Sinneserlebnissen, irgendwo zwischen Trance und Feier.
Nachdem sie dem Disney-Animationsfilm „Ratatouille“ ihre Stimme geliehen hatte, komponierte sie unter anderem gemeinsam mit Hans Zimmer die Musik für „Der kleine Prinz“ und zuletzt für „Emilia Pérez“ von Jacques Audiard. Der Soundtrack wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter ein Golden Globe, ein César und ein Oscar.
Das neue Album, das als Triptychon konzipiert und über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren – dem Alter ihres ältesten Sohnes – aufgenommen wurde, entfaltet sich in drei Kapiteln, in denen Camille die Verbindungen zwischen Mutterschaft, Weitergabe und Schöpfung erforscht.

Durch dieses intime und doch universelle Fresko feiert Camille die Freude als Lebenskraft in unruhigen Zeiten und hinterfragt gleichzeitig, was wir an künftige Generationen weitergeben. Zärtlich, klar und zutiefst engagiert konfrontiert uns das Album mit den Herausforderungen, denen die Menschheit und die gesamte belebte Welt gegenüberstehen. Es tröstet uns zugleich, um uns für die Liebe zu wecken und die Sterne wieder zum Leuchten zu bringen, wo sie verblasst sind.
„Nur die Freude tröstet mich und es ist meine Aufgabe als Mensch, als Frau und als Mutter, sie zu pflegen, von ihr zu träumen und die Welt durch Gesang zu heilen, indem ich sie wieder zum Schwingen bringe“, sagt Camille.
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Live:
4. März 2027 – Philharmonie, Berlin
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Sarah Davachi – „The Will of Tongues“

Die fleißigste Frau der Drone-Szene ist zurück mit ihrem brandneuen Album „The Will of Tongues“. Sarah ist außerdem Preisträgerin des Silbernen Löwen für Musik bei der Biennale von Venedig 2026. Die Auszeichnung wird ihr am 12. Oktober im Rahmen einer Zeremonie offiziell überreicht. „The Will of Tongues“ ist das neue Studioalbum von Sarah Davachi und zweifellos ihr bislang ehrgeizigstes Werk; es umfasst mehr als zwei Stunden Musik, verteilt auf drei LPs.
„The Will of Tongues“ greift zahlreiche kompositorische Konzepte und Methoden auf, die Davachi im vergangenen Jahrzehnt besonders beschäftigt haben. Vor allem ist die Musik in der Minimal Music verwurzelt. Über die 13 Titel hinweg wandern musikalische Ideen im Hocket-Verfahren von einem Ensemble oder Instrument zum nächsten, wobei sich die klangliche Balance im Verlauf einer unverkennbar anspruchsvollen Gesamtlaufzeit allmählich verschiebt.
Als Gesamtheit betrachtet, versucht die Musik dieses Albums, eine tiefe Ehrfurcht vor dem Akt des Zuhörens zum Ausdruck zu bringen – sowie vor dem Bewusstsein, dass ein solches Zuhören als eine Art imaginativer „Negativraum“ dienen kann: ein Raum, der eher zur kritischen Auseinandersetzung und zum Schöpferischen anregt als zur Flucht. Diese Musik ist keine leichte Kost und das soll sie auch gar nicht sein; wenn lange Zeitspannen und eine Reduktion des Klangmaterials aufeinandertreffen, sind Ohr und Geist gezwungen, sich der Realität des Klangs an sich und den bedeutenden mentalen Räumen zu stellen, die er beständig hervorbringt – Räume, die tiefe Bedeutungsebenen bergen können, sofern der Hörer bereit ist, sich auf diese Reise einzulassen. „The Will of Tongues“ ist somit eine Würdigung des wiederholenden Hörens und der intensiven Auseinandersetzung, des intimen Hörerlebnisses und seiner weiten psychischen Horizonte.
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Live:
16. Oktober 2026 – Teatro Goldoni, Biennale, Venedig (IT)
18. Oktober 2026 – La Biennale di Venezia, Venedig (IT)
22. Oktober 2026 – Gedächtniskirche, Berlin
27. Oktober 2026 – St James’s Church, London (UK)
28. Oktober 2026 – St James’s Church, London (UK)
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beats international

Das 2002 gegründete Unternehmen beats international wurde von Birgit Peter und Sven-Erik Stephan gegründet. Mittlerweile hat sich beats international zu einer gefragten PR-Agentur für Musik entwickelt und ist bekannt für Glaubwürdigkeit und Authentizität. Weitere Infos gibt es hier.




