bevh: Google-Bußgeld ist wichtiges Signal

Alien Mulyk ©bevh

Abgestraft

 Die EU-Kommission hat gegen Google eine Geldbuße von 890 Millionen Euro wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act (DMA) verhängt, wie die Behörde am 23. Juli 2026 in Berlin mitteilte. Alien Mulyk, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh), begrüßt die Entscheidung. „Für Onlinehändler ist es entscheidend, dass Kundinnen und Kunden sie finden können. Deshalb ist es nur konsequent, dass die EU-Kommission nun endlich nach langen Ermittlungen eine Geldbuße gegen Google verhängt hat. Wer seine Marktdominanz nutzt, um systematisch eigene Angebote zu bevorzugen und so den Zugang von Händlerinnen und Händlern zu ihrer Kundschaft zu erschweren, schadet dem Wettbewerb“, sagt Mulyk.

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Nun komme es darauf an, die von Google vorgeschlagenen Änderungen sorgfältig zu prüfen. Auch mit Blick auf die zunehmende Nutzung von KI beim Onlineshopping müsse die EU-Kommission künftig auf einen fairen Marktzugang achten.