Außenhandel
Die deutschen Exporte sind im Juli 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken, meldet das Statistische Bundesamt. Gegenüber Juli 2025 legten die Ausfuhren um 6,1 Prozent auf 138,2 Milliarden Euro zu, getrieben auch von einem Anstieg der Exporte in die USA um 19,1 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro. Die Ausfuhren nach China sanken dagegen um 9,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier ordnet die Entwicklung ein: „Die Exporte erfahren im Sommer leider schon wieder einen Dämpfer. Die deutsche Außenwirtschaft spürt die Volatilität in der Handelspolitik direkt. So sind die Ausfuhren in die USA auch wegen der Zolleinigung im Turnberry-Deal wieder gestiegen. Gleichzeitig setzen eine eher schwache Weltkonjunktur, aber auch eine immense Zunahme chinesischer Konkurrenz deutsche Exporteure unter Druck. All das führt zu einem Exportminus.“
