DIHK fordert Nachbesserungen an EU-Verpackungsverordnung

©Dimitris Vetsikas auf Pixabay

Verpackungsregeln

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) fordert Nachbesserungen an der EU-Verpackungsverordnung PPWR. Auch zwei Monate nach Inkrafttreten bestünden in den betroffenen Branchen große Unsicherheiten, teilt die DIHK unter Berufung auf Rückmeldungen aus Unternehmen mit. Es fehlten wesentliche technische Vorgaben, zudem sei der bürokratische Aufwand vor allem bei grenzüberschreitender Tätigkeit erheblich. Kleine Unternehmen zögen sich deshalb laut DIHK vermehrt aus dem Binnenmarkt zurück.

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Die DIHK nennt fünf Punkte: einfachere Dokumentations- und Nachweispflichten bei den Unternehmen, die über die nötigen Informationen verfügen, EU-weit einheitliche Registrierungen über einen digitalen One-Stop-Shop, mindestens zwölf Monate Vorlauf zwischen Veröffentlichung und Anwendung technischer Vorgaben, längere Übergangs- und Bestandsschutzregelungen sowie eine vollständige Harmonisierung der Verpackungsregeln in Europa. „Viele technische Vorgaben sind noch nicht geklärt, während Unternehmen bereits Investitions- und Designentscheidungen treffen müssen. Besonders kleine und mittlere Betriebe drohen durch umfangreiche Dokumentations-, Registrierungs- und Nachweispflichten überfordert zu werden“, sagt Sebastian Bolay, DIHK-Bereichsleiter Energie, Umwelt und Industrie.