Krisenstimmung
Die Warenhauskette Galeria hat das Weihnachtsgeschäft offenbar deutlich unter den Erwartungen abgeschlossen. Medien wie Manager Magazin, Spiegel oder Aktiencheck.de berichten von sinkender Kundenfrequenz, rückläufigen Umsätzen und anhaltendem Druck auf die Ertragslage. Interne Tagesberichte weisen laut Aktiencheck.de an einzelnen Verkaufstagen Umsatzrückgänge von bis zu 14 Prozent aus. Seit Beginn des Geschäftsjahres im Oktober summiere sich das Minus im Vergleich zum Vorjahr auf knapp neun Prozent. Auch hohe Rabattaktionen mit Preisnachlässen bis zu fünfzig Prozent hätten die Nachfrage nicht spürbar belebt.
Nach einem nach eigenen Angaben zwischenzeitlichen operativen Gewinn rückt offenbar erneut die Liquidität in den Fokus. Interne Zielmarken gelten laut Berichten als schwer erreichbar. Selbst umsatzstärkere Filialen hätten ihre Ziele verfehlt. Für die rund 12.000 Beschäftigten in 83 Häusern bleibt die Lage damit angespannt.

