Reset
Die Sportmarke Puma hat am 26. Februar 2026 seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und das Jahr als abgeschlossenes „Reset“-Jahr bezeichnet. Der Umsatz sank währungsbereinigt um 8,1 Prozent auf 7,30 Milliarden Euro. Das berichtete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 357,2 Millionen Euro. Bereinigt um Einmaleffekte belief sich das EBIT auf minus 165,6 Millionen Euro. Die Bruttomarge verringerte sich auf 45,0 Prozent. Die Vorräte erhöhten sich um 2,3 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro. Das Unternehmen kündigt an, die Lagerbestände bis Ende 2026 normalisieren zu wollen.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Puma einen Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das EBIT soll zwischen minus 50 Millionen und minus 150 Millionen Euro liegen. Die geplanten Investitionen werden mit rund 200 Millionen Euro beziffert. 2026 wird in der Mitteilung als Übergangsjahr definiert. Operative Maßnahmen und strukturelle Anpassungen sollen fortgeführt werden. Eine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 ist nicht vorgesehen. Arthur Hoeld, Chief Executive Officer der PUMA SE, gibt sich zuversichtlich: „2025 war für uns ein Reset-Jahr. Unser Ziel ist es, PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren, wieder über dem Branchendurchschnitt zu wachsen und mittelfristig gesunde Gewinne zu erzielen. Dafür ist es entscheidend, dass die Marke PUMA weniger kommerziell wird und wir unsere Kundinnen und Kunden wieder mit attraktiven Produkten, überzeugender Kommunikation und Vertrieb über die adäquaten Kanäle begeistern. Ich bin mit den Fortschritten, die wir bisher erzielt haben, zufrieden.“

