LUDWIG BECK mit leichtem Umsatzanstieg

©LUDWIG BECK AG

Rückblick

Der Münchner Modekonzern LUDWIG BECK schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Bruttoumsatz von 88 Millionen Euro ab – ein Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das Jahr war von Streiks, innenpolitischen Spannungen und den Folgen des Ukraine-Kriegs geprägt“, teilt das Unternehmen mit. „Das Weihnachtsgeschäft blieb hinter den Erwartungen zurück, auch wegen der starken Konkurrenz durch den Onlinehandel und aggressiver Preispolitik.“ Während der stationäre Textileinzelhandel insgesamt vier Prozent Umsatz verlor, hielt LUDWIG BECK sein Online-Geschäft auf Vorjahresniveau.

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Der Nettorohertrag stieg von 35,5 Millionen Euro auf 36 Millionen Euro, die Nettorohertragsmarge blieb bei 48,6 Prozent. Der Personalaufwand sank aufgrund struktureller Anpassungen im Verwaltungsbereich leicht auf 16,4 Millionen Euro (Vorjahr: 16,6 Millionen Euro), ebenso wie die Abschreibungen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb mit 10,2 Millionen Euro stabil, die EBITDA-Marge lag bei 13,8 Prozent (Vorjahr: 13,9 Prozent). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich leicht von 3,4 Millionen Euro auf 3,5 Millionen Euro. Das Finanzergebnis betrug wie im Vorjahr minus 2,9 Millionen Euro, darunter 1,2 Millionen Euro Zinsen aus Leasingverträgen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg auf 0,6 Millionen Euro (Vorjahr: 0,5 Millionen Euro), das Ergebnis nach Steuern (EAT) auf 0,1 Millionen Euro (Vorjahr: minus 2,9 Millionen Euro). „Diese Veränderung ist vor allem auf die Wertminderung aktiver latenter Steuern im Vorjahr zurückzuführen“, erklärt LUDWIG BECK.

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Für 2026 rechnet der Vorstand mit anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere durch den Nahost-Konflikt. „Trotz aller Herausforderungen bleiben wir überzeugt von der Bedeutung des stationären Handels“, heißt es. Das Management erwartet einen Bruttoumsatz zwischen 88 Millionen Euro und 93 Millionen Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern zwischen 0,5 Millionen Euro und 1,9 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote stieg auf 38,5 Prozent (Vorjahr: 37,5 Prozent).