Naturschutz in Tansania zeigt erste Erfolge

©Ngoteya Wild

AbTF

Im Engaruka-Tal schützen Dorfgemeinschaften gemeinsam mit African People & Wildlife (APW) 100.000 Hektar Savanne. Unterstützt wird das Projekt vom AbTF Biodiversity Fund der Aid by Trade Foundation. Nach sechs Monaten zieht APW eine positive Zwischenbilanz: Durch die Kombination von indigenem Wissen und digitalen Monitoringtools konnten wichtige Zwischenziele erreicht werden. Die Maasai-Hirt:innen nutzen mobile Echtzeit-Daten, die von lokalen Monitoring-Beauftragten erhoben werden. Diese fließen in eine APW-Datenbank ein und ermöglichen eine nachhaltige Beweidung. „Ohne Weideland gibt es kein Vieh – und ohne Vieh keine Existenzgrundlage“, sagt Maria Lemuta Lazier, Sekretärin des Weidekomitees im Dorf Esilalei.

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In elf Dörfern fanden Feedback-Runden mit 220 Teilnehmer:innen statt, darunter Vertreter:innen der Weidekomitees und des Frauenrats. Die gesammelten Daten helfen, Beweidungspläne anzupassen und invasive Pflanzenarten gezielt zu bekämpfen. „Das System ist ein Frühwarnsystem“, sagt Savannen-Wächter Yohana Lengiteng. In den kommenden Monaten sollen weitere Wächter:innen ausgebildet und der Zustand von mehreren Hundert Hektar Savanne verbessert werden.