DIHK fordert schnelle Umsetzung des EU-US-Zollabkommens

Handelsstreit

Volker Treier, DIHK-Außenwirtschaftschef, betont die Dringlichkeit einer schnellen Einigung der EU-Institutionen zum Handelsdeal mit den USA. Angesichts drohender US-Zölle und Rechtsunsicherheit im transatlantischen Handel dürfe die EU nicht selbst zum Unsicherheitsfaktor werden. Der Deal könne die Wirtschaftsbeziehungen stabilisieren und Zeit für weitere Handelsabkommen sowie neue Partnerschaften gewinnen.

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Gleichzeitig warnt Treier: „Die EU darf bei ihren Forderungen nach einem Abbau unrechtmäßiger US-Zölle nicht nachlassen.“ Besonders die 301-Untersuchungen gegen die EU sowie mögliche neue US-Zölle müssten entschieden zurückgewiesen werden. Der asymmetrische Charakter des Abkommens dürfe kein Maßstab für die europäische Handelspolitik werden. Das regelbasierte multilaterale Handelssystem müsse erhalten und gestärkt werden.