Regulierte Daten größtes KI-Risiko im Handel

©Gerd Altmann auf Pixabay

IT-Sicherheit

Regulierte Daten verursachen 56 Prozent aller KI-bezogenen Verstöße gegen unternehmensinterne Datenrichtlinien im Handel. Das zeigt der Netskope Threat Labs Report: Einzelhandel 2026. Dazu zählen personenbezogene Daten und Zahlungsdaten, gefolgt von Quellcode mit 20 Prozent, Passwörtern und API-Schlüsseln mit 16 Prozent sowie geistigem Eigentum mit 8 Prozent. 66 Prozent der Beschäftigten nutzen KI-Anwendungen direkt, 97 Prozent arbeiten mit Anwendungen mit eingebetteten KI-Funktionen. Die Nutzung privater KI-Konten sank binnen zwölf Monaten von 70 auf 44 Prozent, der Anteil unternehmensseitig verwalteter KI stieg von 40 auf 73 Prozent. Seit Frühjahr 2026 stockt diese Verlagerung jedoch, der Anteil der Nutzer, die zwischen privater und unternehmenseigener KI wechseln, stieg von 11 auf 18 Prozent.

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Der Handel experimentiert nicht mehr nur mit KI. Er verankert sie in Alltagsprozessen, im Kundenerlebnis und in Geschäftsabläufen„, sagt Gianpietro Cutolo, Cloud Threat Researcher bei Netskope. Angreifer verteilten Schadsoftware zunehmend über vertraute Dienste wie GitHub (13 Prozent) oder Microsoft OneDrive (12 Prozent).