GALERIA stellt erneut Insolvenzantrag

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Der Warenhauskonzern GALERIA hat am Freitagvormittag beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Der Antrag schaffe den rechtlichen Rahmen, um die aktuelle Situation zu ordnen und das Unternehmen zu stabilisieren, teilt GALERIA mit. Der Betrieb in den 83 Filialen mit rund 12.000 Beschäftigten soll vorerst weiterlaufen. Für GALERIA ist es nach 2020, 2022 und 2024 der vierte Insolvenzantrag. Nach Informationen des Handelsblatts handle es sich um eine Regelinsolvenz, nicht um ein Verfahren in Eigenverwaltung; als Insolvenzverwalter solle Frank Kebekus vorgeschlagen worden sein. Die Umsätze seien zuletzt massiv eingebrochen, die Kreditlinie über bis zu 160 Millionen Euro, die der US-Finanzierer Gordon Brothers im Juni bereitgestellt hatte, sei weitgehend aufgebraucht.

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Dass die Beschäftigten Insolvenzgeld erhalten, gilt laut Handelsblatt als unwahrscheinlich. Gläubiger und Staat haben in den bisherigen Verfahren laut der Zeitung auf Forderungen von fast fünf Milliarden Euro verzichtet. 2019 setzte GALERIA Karstadt Kaufhof mit 174 Filialen laut EHI netto 4,5 Milliarden Euro um, 2025 waren es demnach noch 2 Milliarden Euro. Seit 2024 gehört GALERIA der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma von Bernd Beetz.