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Im Galeria-Insolvenzverfahren hat das Amtsgericht Düsseldorf ein vorläufiges Regelinsolvenzverfahren angeordnet und den Düsseldorfer Rechtsanwalt Frank Kebekus zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Warenhauskonzern Galeria hatte am 2. Oktober den vierten Insolvenzantrag binnen sechs Jahren gestellt. Der Betrieb der 83 Filialen mit rund 12.000 Beschäftigten läuft vorerst weiter. Kebekus begleitete Galeria bereits 2020 und 2022 als Sachwalter. „Kebekus ist ein exzellenter Sanierer. Er hat Galeria aber bereits zweimal begleitet. Für einen echten Neuanfang hätte ich einen Verwalter empfohlen, der nicht vorbefasst ist“, sagte der Sanierungsexperte Manfred Hunkemöller der Deutschen Presse-Agentur.
Über das Insolvenzgeld entscheidet die Bundesagentur für Arbeit. Laut dpa hat Kebekus es beantragt, die Gehälter von rund 25 Millionen Euro im Monat sollen über eine Bank vorfinanziert werden. Die Gesellschaft aus dem Verfahren 2024 steht noch unter Planüberwachung, den Geschäftsbetrieb führt aber die Galeria S.à r.l. & Co. KG, für die das nicht gilt. Miteigentümer Bernd Beetz kritisiert die Geschäftsführung um Tilo Hellenbock für den Antrag. Er halte die Insolvenz grundsätzlich für vermeidbar, sagte Beetz der „Bild“.