Ahlers: Quartal eins im Plan

Dr. Stella A. Ahlers, Vorstandsvorsitzende der Ahlers AG ©Ahlers AG

Autor: Christoph Wiest

„Wir freuen uns über diesen positiven Trend, der von der guten Entwicklung unserer Marken Baldessarini, Pierre Cardin und Pioneer Authentic Jeans in einem schwierigen Markt getragen wird“, sagt Dr. Stella A. Ahlers, Vorstandsvorsitzende der Ahlers AG. Die Herforder haben im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den bereinigten Umsatz um 1,5 Prozent gesteigert. Gleichwohl steht unterm Strich ein Rückgang in den Büchern. „Das erste Quartal 2016/17 war durch Umsatzverschiebungen vom ersten in das zweite Quartal und dem Wegfall der aufgegebenen Aktivitäten geprägt. Die Umsatzverschiebungen machten 4,4 Prozent vom Vorjahresumsatz aus und entstanden u.a. wegen späterer Liefertermine und zunehmendem Konsignationsgeschäft“, teilen die Herforder mit. Ende März sei aber die Hälfte des Rückstandes aufgeholt worden. Dies und der Wegfall von Gin Tonic sowie des Private Label-Geschäfts in Höhe von 1,8 Prozent vom Vorjahresumsatz haben den Konzernumsatz um 4,7 Prozent auf 63,1 Millionen Euro sinken lassen.

Dank des Wegfalls des margenschwachen Geschäfts habe sich die Rohertragsmarge 0,4 Prozentpunkte auf 52,1 Prozent verbessert und so den Umsatzeffekt auf den Rohertrag abgefedert. Auch Kosteneinsparungen, die mit 28,6 Millionen rund 1 Prozent unter dem Wert der Vorjahresperiode lagen, wirkten sich positiv aus. „Das umsatzbedingte Rohertragsminus von 1,3 Millionen Euro wurde dadurch aber nicht ausgeglichen, so dass das EBIT vor Sondereffekten um 18,9 Prozent auf 4,3 Millionen Euro sank“, heißt es weiter. Das Konzernergebnis nach Steuern ist in den ersten drei Monaten 2016/17 von 3,5 Millionen Euro auf 2,9 Millionen Euro zurückgegangen. Ohne die Auslieferverschiebungen wäre das Ergebnis gestiegen, merken die Herforder an.

„Nach dem ersten Quartal bewegen sich unsere Umsatz- und Ertragszahlen innerhalb der Planungen für das gesamte Geschäftsjahr 2016/17. Wir bestätigen daher die im Geschäftsbericht veröffentlichte Jahresprognose“, sagt Dr. Stella A. Ahlers. Das Wachstum der bestehenden Marken soll die entfallenden Umsätze kompensieren und zu einer stabilen Umsatzentwicklung führen. Ahlers erwartet ein stabiles bis leicht steigendes Konzernergebnis vor und nach Steuern.