TOM TAILOR GROUP sieht sich auf Kurs

©TOM TAILOR

Der Verlust im ersten Quartal steigt, Gesamtprognose bestätigt

Die TOM TAILOR GROUP sieht sich im ersten Quartal des Jahres 2018 weiter auf Stabilisierungskurs.  So hat der Konzernumsatz mit 189,7 Millionen um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verloren. Herausgerechnet wurden die Umsatzrückgänge, die das Restrukturierungsprogramm RESET zu verantworten hat. In absoluten Zahlen liegt das Minus bei 13, 3 Prozent. Das berichtete EBITDA hat mit 4,1 Millionen Euro 52,6 Prozent nachgegeben. Der Periodenverlust ist mit minus 8,6 Millionen Euro um 32,1 Prozent gestiegen. Die Hamburger verweisen auf die bereinigte Umsatzentwicklung, die immer noch besser als der Markt sei und auf eine Reduktion von Einkaufskosten sowie vorsichtigere Rabattierungen um 4,2 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent höhere berichtete Rohertragsmarge. (Q1 2017: 53,1 Prozent). „Die ersten Monate des Jahres 2018 waren herausfordernd, dennoch konnten wir uns mit den TOM TAILOR Marken gegen den Wettbewerb behaupten und unseren mit RESET eingeleiteten Kurs weiter fortführen“, sagt Dr. Heiko Schäfer, CEO der TOM TAILOR GROUP. „Wir sind deshalb zuversichtlich, dass wir im weiteren Verlauf des Jahres weiter an Fahrt aufnehmen und unsere gesteckten Jahresziele erreichen werden.“ 

Bereinigt um RESET konnte die TOM TAILOR im Wholesale mit 80,8 Millionen Euro den Umsatz um 5,8 Prozent steigern. Im eigenen Retail wurde das Niveau mit 57,2 Millionen Euro in etwa gehalten. Bonita hat mit 51,8 Millionen Euro 14,1 Prozent verloren. „Das erste Quartal hat gezeigt, dass wir mit dem gesunden Kern von TOM TAILOR nicht nur in Deutschland Marktanteile gewinnen können“, sagt Thomas Dressendörfer, CFO der TOM TAILOR GROUP. „Unsere eigenen Filialen in Russland, den Benelux-Staaten oder Österreich entwickeln sich ebenfalls positiv und auch unsere Exportmärkte wie Südeuropa, das Baltikum oder Skandinavien zeigen vielversprechende Zuwächse.“ Im Geschäftsjahr 2018 will der Vorstand die durch die RESET-Maßnahmen zu erwartenden Umsatzrückgänge durch ein profitables Wachstum in den Kernmärkten und einzelnen Wachstumsmärkten wie Russland und Südosteuropa teilweise kompensieren. Damit soll ein moderater Anstieg der EBITDA-Marge gegenüber dem Vorjahr erreicht werden.