CPD zieht positives Fazit

Rheinbrücke Düsseldorf ©LHD/Ingo Lammert

Mehr als 1250 Marken präsentierten sich in der NRW-Hauptstadt

Am vergangenen Wochenende haben drei große Modemessen und zahlreiche kleinere Orderplattformen tausende modeinteressierte Besucher in die Rheinmetropole angezogen. Zur Sommerausgabe der Collection Première Düsseldorf vom 21. bis 23. Juli 2018 zeigten nach Angaben von Fashion Net mehr als 1.250 Marken auf den Messen, zusätzlich zu den über 1.170 Marken in den etwa 670 Showrooms vor Ort ihre innovativen und kreativen Kollektionen. Messeveranstalter und auch Showroom-Betreiber seien zufrieden. „Düsseldorf ist nach wie vor ein attraktiver Orderstandort für Einkäufer und Aussteller“, sagt Angelika Firnrohr, Geschäftsführerin Fashion Net Düsseldorf e.V. „Die Modebranche steht verstärkt vor Herausforderungen, die das digitale Zeitalter mit sich bringt. Nicht nur die Mode erfindet sich immer wieder neu. Auch die Ordertage setzen auf Innovationen – seien es neue Events, Aussteller oder digitale Hilfsmittel. So hat auch das Fashion Net viel Zuspruch für die im Januar gelaunchte App erfahren, die Fachbesuchern vor Ort als zentrales Informationstool zur effizienten Planung dient.

Tatsächlich hat Düsseldorf auch nach FT-Einschätzung wieder Boden unter den Füßen, ist allerdings vom Glanz früherer Tage weit entfernt und wird als wichtige Orderplattform insbesondere für osteuropäische Handelskunden weiter intensiv genutzt. Für Deutschland überwiegt zusehends der regionale Charakter, heißt es von Seiten der Hersteller. So kann es als symptomatisch gelten, dass am Messe-Samstag im Medienhafen die Showrooms unter anderem von Tommy Hilfiger, Calvin Klein und Tom Tailor schlicht geschlossen blieben. Immerhin war auf der Kaiserswerther Straße an diesem Tag Bewegung.