ASICS EMEA: Geringe Umsatzverluste

Carsten Unbehaun ©ASICS

Höherer Profit dank Kostenmanagement

Trotz schwieriger Marktbedingungen verzeichnet ASICS EMEA im laufenden Geschäftsjahr (YTD) bis September 2020, ein Wachstum im stationären Sportfachhandel mehrerer EMEA-Märkte. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz in ASICS Sportfachhandel-Kanälen in Deutschland (11,1 Prozent), Frankreich (3,5 Prozent), Großbritannien (3 Prozent), Schweden (5,6 Prozent), Dänemark (7,4 Prozent), Polen (17,6 Prozent) und Finnland (21,2 Prozent). Das teilt die japanische Runningmarke mit.  Konkrete Zahlern nennt das Unternehmen allerdings nicht. Auch im E-Commerce habe die Marke mit einem Plus von 134,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich zugelegt. Bedingt durch den Lockdown und der angeordneten Schließung aller ASICS-Stores und stationären Sportfachhandel Partner-Filialen ging der konsolidierte Nettoumsatz unsgesamt um vergleichsweise geringe 3,1 Prozent zurück gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im ersten Halbjahr 2020 habe die Marke in der Kategorie „Made For / Used For” in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien einen Marktanteil von 3 Prozent bei Schuhen und erhöhte den Abverkauf um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Schuhen in der Preislage über 90 Euro gewann ASICS in den genannten Ländern  6 Prozent Marktanteile in der „Made For / Used For” Running-Kategorie. „Ich bin von diesen Ergebnissen ermutigt. Trotz aller Herausforderungen von COVID-19 haben wir Marktanteile gewonnen, sind in den wichtigsten Märkten gewachsen und haben unsere digitale Transformation beschleunigt. Durch die gezielte Steuerung unserer Kosten konnten wir die Rentabilität in diesem Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern“, sagt Carsten Unbehaun, ASICS EMEA, Chief Executive Officer.