Heimtextil, Techtextil und Texprocess 2021

Olaf Schmidt ©Messe Frankfurt

Veranstalter optimistisch

Wir alle haben in diesem Jahr eine nie dagewesene Situation mit unvorhersehbaren Entwicklungen erlebt. Keiner von uns hat die Tragweite und die Dauer der Pandemie kommen sehen. Und immer noch stehen wir an dem Punkt, wo wir nicht wissen, wann wir wieder verlässliche Pläne machen können“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. Dennoch gebe es Grund zum Optimismus. „Im Spätsommer hatte Deutschlands Messewirtschaft bereits wieder grünes Licht erhalten, um Messen durchzuführen – ehe uns die zweite Welle eingeholt hat. Umso mehr sind wir erleichtert, dass wir uns frühzeitig für die Terminverschiebung der Heimtextil auf Mai 2021 entschieden haben. Denn auch wenn wir noch ein gutes Stück entfernt sind von absoluten Planungssicherheiten, so gehen wir dennoch zuversichtlich die Projekte Heimtextil, Techtextil und Texprocess 2021 an – in der Hoffnung, dass wir nach dem zweiten Lockdown, in dem wir uns gegenwärtig befinden, und nach den nicht weniger herausfordernden Wintermonaten im Frühling nächsten Jahres eine Entspannung der Pandemielage erfahren“, sagt Schmdit in einer Mitteilung weiter.

Der Manager ist zuversichtlich, dass im Mai 2021 das Messetrio Heimtextil, Techtextil und Texprocess erfolgreich durchgeführt werden kann. So profitierte etwa der Bereich der Heimtextilien von dem Trend, dass Verbraucher mangels Alternativen ihr Geld aktuell ins eigene Haus steckten. Gleichzeitig habe die Maskenproduktion die pandemiebedingte Negativentwicklung abfedern können und auch Exportentwicklung von Textilmaschinen aus Deutschland stabilisiere sich zusehends. „Wir nehmen wahr, dass sich viele Unternehmen ein baldiges Branchentreffen und persönliche Begegnungen mit ihren Kunden und Partnern wünschen, um ihren Geschäften weiter Auftrieb zu verleihen“, sagt Schmdit