Frankfurt Fashion Week digital „voller Erfolg“.

©Frankfurt Fashion Week

FFW STUDIO bleibt bestehen

Für das FFW STUDIO mit fünf Tagen Talks, virtuellen Konferenzen und einer Vielzahl von Live Performances ziehen die Veranstalter (Messe Frankfurt und PREMIUM GROUP) ein positives Fazit: „Frankfurt hat überzeugend geliefert und wird zum Place to be für die zukunftsorientierte Mode- und Textilindustrie.“ Die digitale Ausgabe der neuen Frankfurt Fashion Week (5. bis 9. Juli 2021) sei ein voller Erfolg gewesen. Drei Konferenzen, über 60 Panels, mehr als 72 Stunden Diskussionen, Talks und Präsentationen mit mehr als 150 Speakern und digitale Beiträge von rund 20 führenden Marken hätten gezeigt, dass die Mode- und Kreativwelt bereit sei, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die aktuell stattfindende Transformation der Branche erfolgreich zu meistern.

„Hybride Messen und Fashion Weeks sind die Zukunft“, sagt Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group. „Rein physische Messen, Konferenzen oder Showcases sind heute nicht mehr zeitgemäß. Dieser Trend hat sich bereits vor der Corona Pandemie abgezeichnet. Dass die Messen in den Januar 2022 verschoben werden mussten, hat bei uns diesen Prozess beschleunigt. In sehr kurzer Zeit haben wir das digitale Kernstück der Frankfurt Fashion Week, das FFW STUDIO entwickelt und umgesetzt.“ Nun wolle das Team im Januar 2022 in Frankfurt an diesen Erfolg anknüpfen. „Die Mode- und Textilbranche braucht neue Wege. Sie braucht neue Türen, neue Lösungen, neue Inspirationen. Das System Fashion Week wird nur dann überlebensfähig sein, wenn genau das gelingt, was wir hier in Frankfurt angestoßen haben: Partnerschaften zwischen Mitbewerbern; mit der Stadtgesellschaft und der Politik; mit globalen Institutionen, Kampagnen und Verbänden. Ein ganzheitliches Ecosystem, das Wirtschaftsinteressen, Wissensvermittlung, Innovationen, Orientierung, Networking sowie selbstverständlich Fashion und Design miteinander vereint“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Nach ihrer Coronabedingt erzwungenen Digitalpremiere wird die Frankfurt Fashion Week vom 17. bis 21. Januar 2022 die gesamte Branche erstmals „phygital“ onsite und online in Frankfurt zusammenbringen. Das digitale FFW STUDIO wird dafür dauerhaft in das in Frankfurt geplante, ganzheitliche Fashion Week-Ecosystem integriert. So soll ein Mix aus kontemporären Messekonzepten, multidisziplinären Konferenzen, innovativen Runwayformaten, der Aktivierung des öffentlichen Raums und einem verbindenden Plattformgedanken entstehen. Dazu will die Frankfurt Fashion Week alle Player der Mode- und Textilbranche zusammenbringen: von Topmanager*innen und Entscheidungsträger*innen über Einkäufer*innen bis hin zu Produktmanager*innen und Designer*innen. Dabei soll die gesamte Wertschöpfungskette in Frankfurt vereint werden. Neben der Präsentation von Mode in Runwayshows und Kollektionen, sollen daher auch innovative Vorstufenunternehmen und Ingredient Brands von den Rohstoffen über die Fertigung bis hin zu Services in das FFW Ecosystem integriert werden.

„Dort sind unsere Besucherinnern und Besucher sowie ausstellende Unternehmen längst angekommen“, sagt Braun: „Viele erfolgreiche Modelabels sind heute vertikal integriert, Direct-to-Consumer und damit selbst phygitale Retailer. Gleichzeitig integrieren Händler rückwärts, indem sie eigene Marken kreieren. Eine eindimensionale Fashion Week, die nur einen Wertschöpfungsschritt – beispielsweise das textile Endprodukt – abbildet, wird dieser Realität nicht länger gerecht. Unsere Interpretation einer neuen Frankfurt Fashion Week ist ein vieldimensionales Ecosystem, das die gesamte Wertschöpfungskette, Damen- und Herrenmode, von Street bis Luxury an einem Ort und zu einem Zeitpunkt erlebbar macht.“ Die beiden zentralen Zukunftsthemen der Branche, Sustainability und Digitisation seien ein vielversprechender Ausblick auf Januar 2022. Die Inhalte des FFW STUDIO bleiben weiterhin on demand verfügbar.