s.Oliver: Neues Showroom-Konzept

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Hybrid-Lösung 

Die s.Oliver Group startet mit der Eröffnung ihres neuen Düsseldorfer Showrooms in der Halle 29 am 30. Juni 2021 die Weiterentwicklung ihrer Showrooms, teilt das Unternehmen mit. Die Rottendorfer rollen ein hybrides Konzept für die Konzernmarken s.Oliver, comma, Q/S by s.Oliver und Liebeskind Berlin aus. Dieses ermögliche den Partnern, die Ware sowohl klassisch live am Sample oder über das Digitale Order Tool zu ordern. „Auch wenn die digitale Order in den letzten Monaten deutlich Fahrt aufgenommen hat, bleibt der direkte Kontakt zu unseren Partnern für uns sehr wichtig. Wir sehen die künftige Rolle der Showrooms daher in einer Kommunikationsplattform, auf der wir unsere Marken nach außen repräsentieren. Sowohl im Rahmen von Orderrunden, aber auch bei Events oder Modenschauen“, sagt Daniel Schmidt, Director Wholesale.

Das neue Hybrid Fashion Studio präsentiert auf einer Gesamtfläche von 2.500 Quadratmetern die einzelnen Markenwelten in einem flexiblen modularen Shopsystem. „Im Gegensatz zu den bestehenden Showrooms löst sich das Unternehmen von einem Shop in Shop System und verbaut in Düsseldorf erstmals eine einheitliche Plattform, auf der sich die Marken entsprechend wiederfinden“, führt das Unternehmen dazu aus. Neben der klassischen Warenpräsentation durch Musterteile im Shop werden digitale Tools integriert. Digitale Cinemas sollen eine innovativen Kollektionspräsentation und eine neue Art der Order ermöglichen. Dadurch verbesserte sich die Qualität der Order der digitalen Samples, was auch die Menge haptischer Muster reduziere.

Der neue Showroom verbindet die bestehenden Angebote der Showrooms mit der digitalen Order. So können Händler im Vorfeld ihren Warenkorb befüllen, im Showroom nochmals haptische Samples begutachten und die Order zusammen mit ihrem POS Manager abschließen. „Um in der Kollektionsentwicklung mehr Geschwindigkeit aufzunehmen und näher an die Marktbedürfnisse heranzukommen, arbeitet das Unternehmen seit 2020 quartalsweise und verkürzt sukzessive die Leadtime. Nun wird auch die Order diesem Timeschedule folgen“, kündigen die Rottendorfer an. Statt acht Orderterminen im Jahr wird sich die Gruppe auf vier Ordertermine fokussieren. Im nächsten Schritt rollt das Unternehmen das neue hybride Konzept sukzessive auf andere Standorte aus.