KATAG-Cheftagung: „Welcome back“

Dr. Daniel Terberger ©BrauerPhotos / J.Reetz

Innenstädte revitalisieren und Handel unterstützen

Heute fand die 66. KATAG Cheftagung unter dem Motto „Welcome back“ in Bielefeld statt. Gekommen waren rund 250 Gäste, am späteren Abend werden rund 300 Gäste zur traditionellen Feier in der „Glückundseligkeit“ erwartet. „In diesem Jahr ist die KATAG Cheftagung eine der ersten großen Branchenevents, die wieder als Präsenzveranstaltung stattfindet. Im Mittelpunkt dieses Branchentreffs stehen Austausch und Kommunikation. Weitere Schwerpunkte sind Nachhaltigkeit, Aufbruchstimmung für Mittelstand und Handel, Entwicklung der Innenstädte, Digitalisierung sowie Politik im Rahmen der Pandemie“, teilen die Bielefelder mit. Als Ehrengäste und Speaker kamen Katrin Göring-Eckardt, MdB, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ralph Brinkhaus, MdB, Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Dorothee Bär, MdB, stellvertretende Parteivorsitzende der CSU, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin für Digitalisierung.

Thematisiert wurde vor allem die anfangs schleppende und zu geringe Unterstützung des Modehandels in den Lockdowns und die fehlende Anerkennung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistung des Handels speziell in den Innenstädten, die es nur wieder zu revitalisieren gilt. Der Katag-Chef Dr. Daniel Terberger, warnte davor, die Innenstädte ohne unterstützende Maßnahmen kurzfristig autofrei zu machen und so mit dem zu befürchtenden Frequenzrückgang in vielen Mittelzentren den durch die Corona-Maßnahmen sowieso geschwächten Modehandel weiter zu gefährden. Viele Händler hätten Substanz verloren und könnten einen weiteren Frequenz- und Umsatzrückgang nicht mehr verkraften. Zum Ende der Veranstaltung wurden erstmals insgesamt fünf Awards verliehen, die Engagement und Leistungen in der Corona-Pandemie besonders hervorheben sollen. Preisträger sind das Modehaus Nikolaus, der Tiroler Modehändler Feucht, Marc O’Polo, s.Oliver-Chef Claus-Dietrich Lahrs und der CDU-Politiker und parlamentarische Staatssekretär Thomas Bareiß.