HUGO BOSS AG: Starker Endspurt

Daniel Grieder ©HUGO BOSS AG

Rekordquartal

 „2021 war ein äußerst erfolgreiches Jahr für HUGO BOSS. Wir haben unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Jahresverlauf stark beschleunigt und zudem erste wichtige Fortschritte bei der Umsetzung unserer neuen ‚CLAIM 5‘-Strategie erzielt“, sagt Daniel Grieder, Vorstandsvorsitzender von HUGO BOSS mit Blick auf die vorläufigen Geschäftszahlen. „In den kommenden Wochen stellen die Einführung unseres neuen Markenauftritts und der Start der größten BOSS- und HUGO-Marketingkampagnen in unserer Unternehmensgeschichte weitere wichtige Meilensteine dar. Dank dieser Initiativen werden wir die Relevanz unserer Marken auch 2022 weiter steigern“, sagt Grieder weiter.

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Nach einer starken Erholung des Geschäfts im dritten Quartal habe sich die Dynamik weiter beschleunigt. Auf vorläufiger Basis stieg der währungsbereinigte Umsatz im Schlussquartal um 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertraf damit auch das Niveau des Vergleichszeitraums 2019 um 12 Prozent. In Berichtswährung erhöhte sich der Umsatz um 55 Prozent auf 906 Millionen Euro. Damit sei das das vierte Quartal 2021 das umsatzstärkste Quartal in der Geschichte des Unternehmens – trotz COVID-19. Durchschnittlich waren im vierten Quartal 98 Prozent der eigenen Stores geöffnet. Auch habe der Konzern von einer unverändert robusten Verbraucherstimmung in wichtigen Märkten sowie von der Umsetzung strategischer Initiativen der Wachstumsstrategie ‚CLAIM 5‘ profitiert.

Die Marken BOSS und HUGO verzeichneten im vierten Quartal deutliche Umsatzverbesserungen. Der Zuwachs sei insbesondere durch die anhaltende Stärke beider Marken in der Casualwear vorangetrieben worden, während sich auch die Formalwear-Umsätze weiter deutlich erholten hätten. Im Vergleich zu 2019 stieg der währungsbereinigte Umsatz von BOSS um 10 Prozent, der von HUGO um 23 Prozent.

Auch alle Regionen hätten zu der Entwicklung beigetragen. Besonders in Europa und Amerika laufe es gut. Beide Regionen hätten deutlich zweistellige Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Im Zweijahresvergleich stieg der Umsatz in Europa währungsbereinigt um 11 Prozent, wozu alle wichtigen Märkte inklusive Großbritannien, Deutschland und Frankreich beigetragen hätten. In Amerika stiegen die währungsbereinigten Umsätze gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 um 22 Prozent, im US-Markt 15 Prozent. In der Region Asien/Pazifik kletterten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr hoch einstellig und um 6 Prozent im Vergleich zu 2019. In China ging das Geschäft um 18 Prozent nach oben.

Auch das digitale Geschäft legte im Schlussquartal 2021 zweistellig zu. Die Segment-Umsätze (einschließlich der unternehmenseigenen Website hugoboss.com, rein digitaler Online-Händler, führender Online- Marktplätze sowie der Verknüpfung von stationärem Handel und E-Commerce (Bricks and Clicks)) stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent, im Zweijahresvergleich um 85 Prozent. Die digitalen Umsätze machten den Angaben zufolge im vierten Quartal 20 Prozent des Konzernumsatzes aus. Bis 2025 wird ein Anteil von 25 Prozent bis 30 Prozent angestrebt.

Die eigenen Online-Umsätze beziffern sich im vierten Quartal 2021 auf 110 Millionen Euro, (+33 Prozent gegenüber dem Vorjahr und +78 Prozent gegenüber 2019). Das Einzelhandelsgeschäft des Konzerns (einschließlich des eigenen Onlinegeschäfts) legte währungsbereinigt um 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 15 Prozent im Zweijahresvergleich zu. Die Großhandelsumsätze stiegen im gleichen Zeitraum um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertrafen das Niveau von 2019 um 7 Prozent.

Der MEtzinger Konzern hat seine im Oktober erhöhten Umsatz- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2021 übertroffen. Auf vorläufiger, nicht testierter Basis erzielte der Konzern auf 2021 einen Umsatz von 2,79 Milliarden Euro. Das entspricht in der Berichtswährung und währungsbereinigt einem Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die währungsbereinigten Umsätze blieben damit 1 Prozent unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Dank der Umsatzentwicklung habe sich auch das Ergebnis im Jahresverlauf spürbar erholt. Vorbehaltlich des noch andauernden Jahresabschlusses rechnet der Konzern für das Geschäftsjahr 2021 mit einem operativen Ergebnis (EBIT) in Höhe von 228 Millionen Euro (2020: -236 Mio. EUR). Das vierte Quartal verzeichnete ein EBIT von 100 Millionen Euro. Die endgültigen Zahlen werden am 10. März veröffentlicht.