Baumwolle
Die Aid by Trade Foundation (AbTF) will die Transparenz bei Cotton made in Africa (CmiA) voran ringen. Wie die Stiftung mitteilt, geht sie hinsichtlich der Rückverfolgbarkeit weitere Schritte und unterstützt Unternehmen bei der Erfüllung von Lieferkettensorgfaltspflichten. „Als verantwortungsbewusste Standardorganisation ist es unsere Aufgabe, Transparenz entlang globaler Lieferketten zu gewährleisten“, sagt Tina Stridde, Geschäftsführerin der AbTF. „Die Rückverfolgbarkeit von Cotton made in Africa ist für Textilunternehmen und Modemarken sehr wichtig.“ Grundlage ist das Chain-of-Custody-Modell Hard Identity Preserved (HIP), das eine physische Rückverfolgung vom Baumwollballen bis zum Endprodukt ermöglicht.
Nach Angaben der Stiftung wurden bislang rund 33.000 Tonnen rückverfolgbare Baumwolle zu etwa 190 Millionen Textilien verarbeitet. Rund 700 Produzenten in 25 Ländern erfüllen die Anforderungen. Ab März 2026 ist der Transparency Standard für Partner verpflichtend. Unternehmen wie Rewe Group, Otto Group, OVS, Bestseller und Primark nutzen das System bereits.

