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Eine neue Studie des Öko-Instituts, der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Hof im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, wie nachhaltige Textilien zum Standard werden können. Die Vorschläge sollen in die neue EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte einfließen. Untersucht wurden T-Shirts, Jeans und Funktionsjacken. Im Fokus stehen Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteil sowie der Umgang mit besorgniserregenden Stoffen.
„Unsere Vorschläge zeigen, wie sich Nachhaltigkeitsanforderungen konkret in die Praxis umsetzen lassen“, sagt Katja Moch vom Öko-Institut. Für mehr Recyclingfähigkeit empfehlen die Forschenden unter anderem, Materialmischungen zu begrenzen und Mindestanteile von Recyclingfasern festzulegen. Auch die Reparierbarkeit soll gestärkt werden, etwa durch verfügbare Ersatzteile und Reparaturanleitungen. Prof. Dr. Anett Matthäi von der Hochschule Hof betont: „Eine ausschließliche Weitergabe von Informationen über gefährliche Stoffe wäre im Sinne nachhaltiger Produkte nicht zielführend.“

