Über einen Ort mit Geschichte

Pitti Uomo

„Wir wollen also den Grund schaffen, warum man zweimal im Jahr nach Florenz kommen muss, um zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Und das nicht nur in Florenz – wir arbeiten daran, diese Art von Service das ganze Jahr über anzubieten." Ivano Cauli @Pitti Immagine
Autor: Markus Oess

Ivano Cauli ist seit wenigen Tagen neuer CEO der Pitti Immagine und damit verantwortlich für die Pitti Uomo, die wichtigste Messe der Menswear-Branche in Florenz. Im Interview spricht er über seine Prioritäten, die Herausforderungen der globalen Handelskrise und wie er die einzigartige Identität der Pitti bewahren will – während er gleichzeitig neue Formate und eine stärkere internationale Vernetzung vorantreibt.

WERBUNG

FASHION TODAY MEN: Herr Cauli, Sie sind jetzt wenige Tage neuer CEO der Pitti. Wo liegen Ihre Prioritäten, um sicherzustellen, dass die Messe ein relevanter globaler Maßstab für die Modebranche bleibt?
Ivano Cauli: „Wie Sie wissen, bin ich noch recht neu in dieser Position. Aber ich habe große Unterstützung aus dem gesamten Team, das sich der aktuellen Situation und der Aussichten sehr bewusst ist. Zunächst einmal geht es darum, was ‚relevant‘ in diesem Zusammenhang bedeutet. Ich glaube tatsächlich, dass die Pitti ein besonderer Ort für die Mode ist: ein Ort, an dem man Kontakte knüpft, Ideen austauscht und versteht, wie sich der Markt entwickelt. Meine Mission ist es, dies zu bewahren und die Relevanz in diesem Markt aufrechtzuerhalten – insbesondere in dieser Situation, in der es nicht einfach ist, die gegenwertigen Herausforderungen zu bewältigen, da die politische und wirtschaftliche Lage sehr schwierig ist.
Wir arbeiten in zwei Richtungen. Das ist die wahre Mischung von Pitti: die Verbindung von Business und Kultur. Was das Geschäft angeht, sind wir sehr stark, weil wir es sehr gut kennen. Wir stehen in engem Austausch mit unseren Stakeholdern – nicht nur mit den Ausstellern, sondern auch mit den Einkäufern – und sind regelmäßig mit dem Markt in Kontakt. Andererseits arbeiten wir daran, den Bereich der Kreativität und der zeitgenössischen Kultur zu verbessern, insbesondere bei Veranstaltungen und beim Verständnis der kommenden Trends.
Wir versuchen, all das zusammenzuführen und einen echten Mehrwert für die Menschen zu bieten, die nach Florenz kommen, um die Pitti Uomo zu erleben. Dabei wollen wir unsere Werte mit ihnen teilen. Wir verfügen über eine sehr strukturierte Käufer-Datenbank. Sie ist zwar nicht vollständig, aber dennoch sehr umfangreich. Wir haben begonnen, daran zu arbeiten, diese weiter zu implementieren, und diese Art von Informationen weiterzugeben. Ich möchte keine statische Sichtweise vermitteln und sagen: ‚Okay, das ist ein Geschäft, das ist ein Einzelhandelsgeschäft, das sind die Abmessungen und der Standort in Berlin.‘ Wir möchten vielmehr mitteilen, dass dieser Händler Recherchen durchführt, in eine bestimmte Richtung geht und beobachtet, wie sich der Markt entwickelt. Und all diese Informationen möchten wir weitergeben, um ein Netzwerk zu schaffen, das sich durch dieses Wissen verbessern kann.
Wir wollen also den Grund schaffen, warum man zweimal im Jahr nach Florenz kommen muss, um zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Und das nicht nur in Florenz – wir arbeiten daran, diese Art von Service das ganze Jahr über anzubieten.
Zum anderen: Ich komme aus der Technologiebranche. Ich weiß, wie große Modemarken digitalisieren und in welchem Umfang sie in ihre Projekte investieren. Und ich glaube, das ist keine Frage des Geldes, sondern eine Frage des Wissens und der Ausrichtung, um hier zu investieren.
Für unsere Zielgruppe, für unsere Aussteller, wollen wir also einen Leitfaden bereitstellen, der sagt: Okay, Sie wollen in diese Richtung gehen. Sie müssen diese Leute anrufen, Sie müssen dorthin hingehen, Sie müssen diese Unterstützung in Anspruch nehmen. Es geht also darum, eine Reihe von Dienstleistungen der Marke Pitti zu entwickeln, die dieser Art von Unternehmern hilft, sich dem Markt zu nähern und sich mit besonderem Fokus weiterzuentwickeln, um ihr Geschäft zu verinnerlichen, zu internationalisieren und den Export ihrer Produkte in die ganze Welt zu verbessern.
Unsere internationale Ausrichtung zielt sowohl auf die Referenzmärkte wie die europäischen Märkte, die Vereinigten Staaten und die asiatischen Märkte als auch natürlich auf weniger etablierte und noch zu erschließende Märkte.“

„Ich habe verstanden, warum sich die Pitti so sehr von anderen Messen unterscheidet. Es liegt an der Qualität und daran, wie die Leute eine Messe gestalten. Es ist nicht nur ein Ort, an dem man alle Marken finden kann. Nein, es gibt eine Geschichte, und was wir tun, ist, diese Arbeitsweise für uns zu bewahren und das fortzuführen, was wir bereits begonnen haben.“

Das neue Führungsteam legt einen Schwerpunkt auf internationale Beziehungen. Das war auch unter Ihrem Vorgänger Raffaello Napoleone so. Wie wollen Sie die internationale Position der Pitti stärken?
„Der Vorteil ist ganz einfach: Es geht darum, die Zeit, die den Akteuren der Branche auf der Pitti Uomo zur Verfügung steht, optimal zu nutzen. Schnelligkeit ist entscheidend: denn in nur drei oder vier Tagen trifft man die wichtigsten Player dieses Marktes an einem Ort. Wer kommt, hat einen vollen Terminkalender und will seine Zeit optimal nutzen. Wir sind die Einzigen in der Herrenmode, die die Fähigkeit haben, all diese Leute aus der ganzen Welt an einem Ort zu versammeln – an einem einzigen Ziel, nämlich in Florenz. Darin liegt der große Mehrwert der Pitti Uomo.
Andererseits müssen wir diese Möglichkeit nicht nur in der Fortezza, sondern überall ausarbeiten. Im Moment ist es so, dass vier Tage auf der Messe intensiv gearbeitet wird, und den Rest des Halbjahres vergleichsweise wenig passiert. Natürlich arbeiten wir als Messeorganisation durchgängig, aber wir wollen das ganze Jahr über mehr Dienstleistungen und mehr Service anbieten, um die Branche zu unterstützen.
Und zu Raffaello Napoleone: Er bleibt für uns einer der wichtigsten Fuhrungkräfte, und ich bin sehr froh, dass er noch im Unternehmen ist, um mich zu unterstützen. Raffaello ist der international bestvernetzte Mensch, den ich kenne, insbesondere im Modesystem. Seine Aufgabe ist es, uns dabei zu helfen, verbunden zu bleiben und die Möglichkeiten für diese Vernetzung zu erweitern. Er hat nun mehr Zeit, sich darum zu kümmern, und er ist darin wirklich sehr, sehr gut.“

Haben Sie Beispiele für solche Angebote, die Sie über das ganze Jahr hinweg aufbauen möchten?
„Ein Beispiel dafür ist, dass wir daran arbeiten, die Pitti Uomo durch einige Events zu bereichern, die nicht ausschließlich mit Mode zu tun haben, sondern vielmehr auf die Bedürfnisse der Aussteller eingehen. Zum Beispiel geht es darum, wie wir unser Produkt in einer Multichannel-Welt präsentieren können oder wie sich der Einzelhandel in Bezug auf Prozesse und Arbeitsweisen weiterentwickelt. Ein weiterer Ansatz besteht darin, unsere Messen miteinander zu verknüpfen und beispielsweise Nischenparfums und Schönheitsprodukte – hierfür verfügen wir dank der seit über zwanzig Jahren bestehenden Messe ‚Fragranze‘ über eigene Fachkompetenz – im Rahmen der Pitti Uomo zu präsentieren, da Düfte in Modegeschäften zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Die Partnerschaft mit KOCCA hat auf der Pitti Uomo 2025 einen auf Korea ausgerichteten Bereich eingeführt. Wie passt diese Zusammenarbeit in die langfristige Strategie von Pitti für kulturellen Austausch und Innovation?
„Wir werden diese Strategische Ausrichtung, weiter ausbauen, und hoffentlich weitere dieser Art entwickeln. Durch den Aufbau der Beziehung zu KOCCA können wir mehr bieten. Das haben wir bei dieser Zusammenarbeit verstanden– nicht nur beim Aufbau ihrer Präsenz auf der Pitti Uomo und bei den Special Events, sondern wir übernehmen auch die Rolle, zu erklären, wie sich ihre Unternehmen oder Marken besser auf dem europäischen Markt bewegen können. Wir erläutern die Dynamiken und teilen unser Wissen.
Was die Frage angeht, wie wir die Daten auswerten können, die wir bei der Zusammenarbeit mit ihnen sammeln, insbesondere im Hinblick auf Kontaktgespräche mit anderen Marken: Wir wollen verstehen, wie man diese Trends analysiert und darüber berichtet. Wir gehen also in diese Richtung. Diese Art der Zusammenarbeit mit koreanischen Regierungsinstitutionen sowie ähnlichen Projekten mit anderen Ländern während der Messe stellt für die Pitti einen großen Vorteil dar. Und wir müssen diesen Weg weitergehen, nicht nur mit Korea. Wir suchen nach Möglichkeiten in Asien, aber wir schauen auch nach Europa. Ich glaube, dass wir in dieser Zeit – das ist meine persönliche Einschätzung – zwischen zwei großen Mächten stehen: zum einen China, zum anderen die USA. Ich bin jedoch der Meinung, dass die europäischen Märkte nach wie vor ein wichtiger Bezugspunkt für die Modebranche sind. Wir befinden uns in einer sehr dicht besiedelten Region mit viel Geld. Und genau jetzt müssen wir daraus Kapital schlagen und dies am richtigen Ort umsetzen. Ich glaube, dass Europa wirklich stark ist und wir Europa dabei helfen müssen, stark zu bleiben.
Wir haben diesen Ansatz bei den internationalen Teilnahmen an der Pitti Uomo ausprobiert, und er funktioniert sehr gut. Auf diesem Grund möchten wir es auf einer anderen Messe wiederholen, die für uns sehr stark und vielversprechend ist: Pitti Taste Diese Messe nimmt eine herausragende Stellung im Messeportfolio von Pitti Immagine ein und ist Ausdruck eines sehr dynamischen und wachsenden Marktes, der sich bislang auf Produkte der italienischen gastronomischen Spitzenklasse konzentriert hat. Nun möchten wir den Fokus auf ausgewählte Lebensmittelprodukte aus anderen Ländern erweitern, die als „Guest“ in der Fortezza vertreten sein könnten. Ein weiteres Segment sind Düfte, das wir gezielt weiter ausbauen und verlinken werden.“

Antonella Mansi betonte die Dringlichkeit, die globale Handelskrise zu überwinden. Welche konkreten Schritte werden Sie unternehmen, um die Branche in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen?
„Die globale Situation ist schwierig. Um nicht in Stillstand zu verharren, haben wir nur eine Möglichkeit: Energie und Geld in neue Projekte investieren. Es ist an der Zeit, neuen Raum und Energie zu schaffen. Was müssen wir also tun? Wir erhalten Unterstützung vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit sowie von der ICE-Agentur für die Förderung im Ausland und die Internationalisierung italienischer Unternehmen. Sie helfen uns dabei, Fachbesucher aus dem Einzelhandel und den Medien aus aller Welt einzuladen. Das ist besonders hilfreich, da die Reisekosten derzeit ohnehin steigen“.

Pitti ist auch für seine einzigartige Atmosphäre bekannt – wie wollen Sie diese Identität bewahren?
„Ich habe verstanden, warum sich die Pitti so sehr von anderen Messen unterscheidet. Es liegt an der Qualität und daran, wie die Leute eine Messe gestalten. Es ist nicht nur ein Ort, an dem man alle Marken finden kann. Nein, es gibt eine Geschichte, und was wir tun, ist, diese Arbeitsweise für uns zu bewahren und das fortzuführen, was wir bereits begonnen haben.
Aktuell konzentrieren wir uns sehr stark auf das Storytelling der Marken. Ein weiterer Schwerpunkt, an dem wir arbeiten, ist das Storytelling der Einkäufer. Tatsächlich unterscheiden sich Einkäufer und Marken nicht stark voneinander. Vielmehr sind sie eng miteinander verflochten. Sie bilden die einzigartige Community der Pitti Uomo, die die Veranstaltung und das Erlebnis noch besonderer macht. Wir werden dieser Community immer mehr Raum geben, um ihre Besonderheiten bestmöglich zu vermitteln, damit sie ihr Talent entfalten und sich als die einzigartigen Akteure des Geschehens fühlen können.“

WERBUNG

Agostino Poletto leitet weiterhin die Stazione Leopolda. Wie werden Sie zusammenarbeiten, um die Rolle dieses Veranstaltungsortes in Zukunft zu stärken?
„Die Stazione Leopolda gehört zu unserem Unternehmen und läuft sehr gut. Es ist eine wunderschöne und einzigartige Location. Agostino Poletto setzt seine erfolgreiche Arbeit fort und verfolgt zwei Strategien. Er ist zum einen Leiter der Unternehmensstrategie. Wir wollen seine Erfahrung nutzen. So können wir verstehen, wo der zukünftige Wert liegt. Er ist jemand, der uns mit seinem Blick in die Zukunft unterstützen kann. Andererseits bleibt er Manager der Stazione Leopolda, die wir als eine Art Inkubator nutzen. Wenn wir etwas sehr Vielversprechendes finden oder glauben, dass es eine Chance für uns sein könnte, nutzen wir die Stazione Leopolda, um die Idee zu testen und zu sehen, ob sie funktioniert. Sobald wir sie richtig konfiguriert haben, entwickeln wir sie als Ausstellungsprodukt von Pitti Immagine weiter. Das ist also die Richtung.“

Welche Innovationen oder neuen Formate möchten Sie einführen, damit die Pitti an der Spitze der Modebranche bleibt?
„Für uns ist Florenz von zentraler Bedeutung. Für die Zukunft denke ich, dass wir daran arbeiten müssen, den Erlebnisaspekt zu stärken. Als Beispiel möchte ich gerne auf unseren Messen wie der Pitti Uomo oder der Fragranze zeigen, wie eine Plattform der Zukunft aussehen könnte – wie die Verbindung zwischen digitaler und physischer Welt aussehen könnte und welche neuen Techniken auf uns zukommen.
Ich habe eine Idee: Ich würde beispielweise gerne provokativere Events organisieren, bei denen ich einen Unternehmer aus einem mittelständischen Unternehmen mit einem Top-Manager eines großen Konzerns oder einer großen Organisation in den Ring stelle. Unter strenger Moderation sollen sie dann frei diskutieren: ‚Okay, wir haben hier einige Themen – wie sehen Sie die Lösung?‘ In dieser Konstellation können, denke ich, alle anderen die zwei unterschiedlichen Welten verstehen, die zwar dasselbe Spiel spielen, aber auf unterschiedliche Weise. Und ich glaube, dass sie darin einen Mehrwert finden könnten.“Pitti muss nicht nur verbinden, sondern Wissen und Erfahrungen schaffen, die Wachstum ermöglichen.“

„Die globale Situation ist schwierig. Um nicht in Stillstand zu verharren, haben wir nur eine Möglichkeit: Energie und Geld in neue Projekte investieren.“

Wie wollen Sie mit aufstrebenden Designern und einem jüngeren Publikum in Kontakt treten, um sicherzustellen, dass die Pitti auch weiterhin eine Plattform für neue Talente bleibt?
„Alle großen Designer in der Menswear haben ihre erste Modenschau hier auf der Pitti veranstaltet. Ich möchte diese Tradition fortsetzen, und ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg. Zunächst einmal geht es darum, dieses Wissen zu teilen. Andererseits stellen wir eine neue Ausrichtung bei den Events vor, für die Francesca Tacconi verantwortlich ist. Und wir konzentrieren uns sehr stark auf diesen Bereich. Wenn ich von Investitionen spreche, dann meinen wir, dass wir mehr Ressourcen investieren wollen, um junge Designer und aufstrebenden Brands zu fördern.
Auch hier sind wir auf einem guten Weg, denn 40 Prozent unserer Besucher sind unter 40 Jahre alt. Allerdings werden wir in der Arbeitswelt immer älter. Aus diesem Grund werden wir die Zusammenarbeit mit Designern, Akademien und jungen Talenten weiter intensivieren müssen.“

Wenn Sie auf das Jahr 2028 blicken, wie sieht Ihre Vision für Pitti aus?
„Offen gestanden bin ich wenig optimistisch, dass wir 2028 auf eine bessere Welt blicken. Aber was ich für 2028 für die Pitti sehe, ist klar: Mein Ziel ist es, im Jahr 2028 mit drei Hauptprodukten aus unserem Portfolio anzukommen. Das erste ist die Pitti Uomo, die nach wie vor die Führungsrolle in der Herrenmode einnehmen muss. Auf der anderen Seite habe ich die Pitti Taste, die stark wächst, weil sie meiner Meinung nach ein Erlebnis in Bezug auf Essen und hochwertige Lebensmittel verspricht – in einem Marktbereich, der sich sehr positiv entwickelt. Und dann ist da noch Pitti Fragranze, das dritte Format, das wachsen muss. Und natürlich wollen wir auch die anderen Messen weiter festigen und ausbauen, damit sie als wichtige Plattformen für ihre jeweiligen Branchen dienen. Die Arbeitsweise von Pitti ist etwas anders. Sie ist intern stärker integriert, was einen multidisziplinären Ansatz mit sich bringt, bei dem Kreativität, Kultur und Business miteinander interagieren und sich gegenseitig befruchten, um die Positionierung der Messen zu sichern und die Besucherzahlen sowie den Marktanteil zu steigern“

Neu formiert

@FT

Der Vorstand von Pitti Immagine tritt unter dem Vorsitz von Antonio De Matteis für die Amtszeit 2026–2028 erstmals zusammen. Ivano Cauli wird zum Chief Executive Officer bestellt, sein Vorgänger Raffaello Napoleone übernimmt die Zuständigkeit für internationale und institutionelle Beziehungen. Der Vorstand umfasst 13 Mitglieder, darunter die neuen Mitglieder Laura Bosetti Tonatto, Paolo Carrai und Ivano Cauli.

Antonio De Matteis dankt dem Centro di Firenze per la Moda Italiana und Confindustria Moda für das Vertrauen. Er betont, dass komplexe Jahre bevorstehen, in denen der Vorstand die Messen von Pitti Immagine unterstützen wird, die Exzellenz für Florenz und die verschiedenen Branchen darstellen. Antonella Mansi, Vizepräsidentin, hebt hervor, dass die Zukunft des Unternehmens in den nächsten Jahren gestaltet wird, insbesondere vor dem Hintergrund der Krise der internationalen Ordnung und deren Auswirkungen auf Handel und Modebranche.