DIHK kritisiert Zolldrohungen der USA

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Handelshemmnisse

Die USA haben neue Zolldrohungen gegen die EU erhoben — diesmal mit dem Vorwurf der Zwangsarbeit. Melanie Vogelbach, Bereichsleiterin für Internationale Wirtschaftspolitik beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), kritisiert das Vorgehen. „Die neuen Zolldrohungen der USA wirken wie ein Versuch, die gerichtlich gestoppten Zölle auf anderem Wege durchzusetzen“, sagt Vogelbach. Parallel laufen laut DIHK weitere Verfahren zu angeblichen industriellen Überkapazitäten der EU. „Das schafft keine Lösungen, sondern vor allem neue Unsicherheit – auf beiden Seiten des Atlantiks“, sagt Vogelbach.

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Die DIHK-Expertin fordert ein gemeinsames Vorgehen: „Gerade beim Kampf gegen Zwangsarbeit sollten die USA und die EU an einem Strang ziehen.“ Die EU habe mit ihrem Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit bereits einen Rechtsrahmen geschaffen. Statt neuer Zollkonflikte sollten beide Seiten ihre Anstrengungen bündeln.