DIHK: EU-US-Handelsdeal kein Idealergebnis

Einschätzung

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die Zustimmung des Europäischen Parlaments zum EU-US-Handelsdeal begrüßt, aber zugleich Vorbehalte geäußert. „Mit der Zustimmung des Europäischen Parlaments zum EU-USA-Handelsdeal rückt wieder mehr Berechenbarkeit in die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Genau das brauchen die Unternehmen nach Monaten voller Zollstreitigkeiten und politischer Kurswechsel“, sagt Volker Treier, Außenwirtschaftschef des DIHK. Der asymmetrische Deal sei kein Idealergebnis, die Vereinbarungen sollten aber umgesetzt und nicht durch neue Handelshemmnisse infrage gestellt werden.

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Mit Blick auf die EU-Wirtschaftssicherheitsstrategie betont Treier, Wirtschaftssicherheit dürfe nicht weniger Handel bedeuten, sondern mehr Resilienz durch breitere Partnerschaften und klügere Risikostreuung. Europa stärke seine wirtschaftliche Sicherheit nicht durch neue Kontrollmechanismen, sondern durch bessere Standortbedingungen und eine stärkere Position im internationalen Wettbewerb.