Mietkonditionen
GALERIA startet nach eigenen Angaben intensive Verhandlungen über Mietkonditionen und Flächenanpassungen an 33 der insgesamt 83 Filialstandorte. Ziel sei es, für diese Häuser zeitnah eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive zu entwickeln. Bleibe der Verhandlungserfolg aus, könnten konzeptionelle Anpassungen die Folge sein. Die Maßnahme ist Teil von sechs strategischen Säulen der im Juni beschlossenen Neuausrichtung, zu denen laut Unternehmen auch ein frequenzorientiertes Sortiment, höhere Flächenproduktivität und eine schlankere Kostenstruktur zählen. Die Auswahl der Standorte basiert auf einer zweistufigen Analyse aus strategischen Kriterien wie Kundenerreichbarkeit und Wettbewerbssituation sowie filialspezifischen Faktoren wie Mietbelastung und Flächenpotenzial. Bei neun Filialen, darunter München-Rotkreuzplatz, Berlin-Alexanderplatz und Köln Hohe Straße, laufen die Gespräche bereits seit Monaten, bei den übrigen 24 starten sie nun.
„Die Verhandlungen sind Bestandteil der konsequenten Umsetzung des strategischen Zielbilds 2030″, sagt Norman Krotten, CFO und Geschäftsführer von GALERIA. Auch an den restlichen 50 Standorten führt das Unternehmen Gespräche mit Vermietern. „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten“, sagt Tilo Hellenbock, COO und Geschäftsführer. Parallel prüft GALERIA selektive Neueröffnungen an strategisch passenden Standorten. Gelinge keine tragfähige Lösung, sei auch ein Rückzug aus einzelnen Häusern nach Vertragsende möglich.

