HUGO BOSS stoppt Aktienrückkauf nach Frasers-Plänen

©HUGO BOSS AG

Beendet

Der Vorstand des Modekonzerns HUGO BOSS mit Sitz in Metzingen hat beschlossen, das am 24. August 2026 gestartete Aktienrückkaufprogramm zum 8. September 2026 vorzeitig zu beenden, teilt das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung vom 1. September mit. Aktienrückkaufprogramme dienen Unternehmen üblicherweise dazu, überschüssige liquide Mittel an die Aktionäre zurückzugeben und den Gewinn je Aktie zu stützen.

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Zwischen dem 24. August und dem 1. September hatte HUGO BOSS im Rahmen des Programms bereits 124.044 eigene Aktien für rund 4,8 Millionen Euro zurückgekauft. Auslöser für den Stopp sei laut Unternehmen die Ankündigung der Frasers Group, ihren Anteil an HUGO BOSS auf über 50 Prozent zu erhöhen und zugleich die Unterstützung für Stephan Sturm, Vorsitzender des Aufsichtsrats von HUGO BOSS, zu überdenken. Das Unternehmen bleibe von seiner Strategie und dem langfristigen Wertschöpfungspotenzial überzeugt, der Kapitalallokationsrahmen des Konzerns bleibe unverändert. Der Vorstand wolle Aktienrückkäufe zu einem geeigneten späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen.