Export
Septwolves nutzt die Pitti Uomo in Florenz als Einstieg in den europäischen Markt. Wie Firmenchef Zhou Xiaoxiong gegenüber FT betont, ist das Unternehmen mit der Marke erstmals im Rahmen von CHINA WAVE in Florenz vertreten. Das Unternehmen besitzt auch die Markenrechte für KARL LAGERFELD in Greater Asia. Zhou Xiaoxiong selbst sei schon häufig auf der Pitti gewesen und habe mit Septwolves zudem mehrfach in Mailand im Umfeld der Fashion Week Runway-Shows organisiert. Beim Export stecke das Unternehmen nach eigener Aussage noch in den Anfängen. Aktuell beliefere Sept Wolf weltweit rund 100 Händler. Nun soll die Distribution in Europa deutlich breiter werden – auch in Deutschland. In Florenz stellt die Marke vor allem Outerwear und funktionale Themen in den Fokus, führt aber ein komplettes Sortiment. Die Preise liegen bei 60 bis 400 Euro.
Die Gruppe hinter Septwolves sieht sich in China stark im Markt verankert und positioniert die Marke als funktionsorientierte Menswear für eine anspruchsvolle Zielgruppe. Entsprechend verweist das Unternehmen auf technikbetonte Produktentwicklungen wie Travel-Tech-Jackets und wendbare Jacken. Im Heimatmarkt betreibt Septwolves neben dem Markenportfolio auch einen eigenen Retail. Nach Unternehmensangaben umfasst das Netzwerk mehr als 1.600 Retail-Outlets, darunter Flagship- und Standard-Stores. Der Umsatz der Gruppe liegt nach Angaben von Zhou bei rund 400 Millionen Euro. Ein zentraler Bestandteil der Struktur ist die eigene Produktion: Die firmeneigenen Betriebsstätten fertigen zu 80 Prozent für Septwolves. Produziert werde zudem nachhaltig.

