DIHK: China-Abhängigkeit über Diversifizierung verringern

Lieferketten

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) setzt beim Abbau der Abhängigkeit von China auf Diversifizierungen lehnt weitere Auflagen ab. Das geht aus einem Impulspapier mit Empfehlungen aus der IHK-Organisation hervor. 2025 importierte Deutschland Waren im Wert von rund 171 Milliarden Euro aus China, aus den USA waren es nicht einmal 100 Milliarden Euro, teilt die DIHK mit. Laut einer DIHK-Umfrage vom September sprechen sich 60 Prozent der Unternehmen dafür aus, dass die EU strategische Abhängigkeiten reduzieren soll, 67 Prozent fordern ein geschlossenes europäisches Auftreten gegenüber China. Zwei Drittel spüren wachsenden Wettbewerbsdruck durch chinesische Anbieter.

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Viele Betriebe verfolgten eine China-plus-X-Strategie und erschlössen zusätzliche Standorte und Märkte, vor allem in Süd- und Ostasien. Die DIHK fordert dafür neue Handels- und Rohstoffabkommen sowie leichter zugängliche Finanzierungs- und Garantieinstrumente. Zusätzliche Meldepflichten und neue Kontrollen von Auslandsinvestitionen lehnt sie ab. Zudem müsse die Einhaltung europäischer Produkt- und Sicherheitsstandards bei Direktimporten und im Onlinehandel besser kontrolliert werden. „De-Risking darf nicht zum neuen Bürokratieprogramm werden“, sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.