ETERNA wird weiter profitabler

ETERNA-Chef Henning Gerbaulet, Photo: ©ETERNA

EBITDA dank verbessertem Warenmanagement und geringeren Abschriften zweistellig im Plus

Die ETERNA Mode Holding GmbH, hat in den ersten drei Monaten 2018 den Umsatz um 0,7 Prozent auf 25,6 Millionen Euro gesteigert. Wie das Unternehmen mit Sitz in Passau mitteilt, habe das Inlandsgeschäft leichte 0,3 Prozent verloren, dies sei aber immer noch besser als der Markt. Besser laufe es im Export mit einer Steigerung von 3 Prozent zum Vorjahr sowie die eigenkontrollierten Flächen, mit denen ETERNA ein niedriges zweistelliges Like-for-like-Plus eingefahren habe. Gleichzeitig konnte der Hemden- und Blusenspezialist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in einem herausfordernden Marktumfeld um 24,1 Prozent auf 2,8 Millionen Euro spürbar steigern.

Dies sei vor allem einem verbesserten Warenmanagement und niedrigeren Abschriften zu verdanken. Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der ETERNA Mode Holding GmbH, ist zufrieden: „Das anhaltende Umsatz- und Ergebniswachstum bestätigen die konsequente Umsetzung unserer ganzheitlichen Strategie. Weitere Maßnahmen, vor allem zur verstärkten Digitalisierung des Unternehmens, werden uns dabei helfen, zusätzliche Wachstumspotenziale zu erschließen und weiterhin besser als der Markt zu performen.“ Das Konzernergebnis erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2018 um 2,7 Millionen Euro und liegt bei -0,7 Millionen Euro. Im Vorjahr waren Refinanzierungskosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro angefallen und hatten das Konzernergebnis belastet. Zudem ist das Konzernergebnis durch die planmäßige, aber nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 1,6 Millionen Euro belastet, der 2006 im Rahmen eines Leveraged-Buyout angesetzt wurde. Bereinigt um die Firmenwertabschreibung resultiert ein positives Konzernergebnis in Höhe von 0,9 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 erwartet Gerbaulet „einen erneuten Umsatzrekord mit einem Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich sowie einer leicht verbesserten Ergebnisentwicklung“.