LUDWIG BECK: Stabile Geschäfte im ersten Quartal

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Stammhaus legt leicht zu, Wormland verliert leicht

Der Umsatz der LUDWIG BECK AG ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres leicht um 0,5 Prozent auf 34,8 Millionen Euro gestiegen, teilen die Münchner mit. LUDWIG BECK erwirtschaftete immerhin mit 19,9 Millionen Euro ein Umsatzwachstum von 2,6 Prozent. Die Menswear-Kette WORMLAND hat mit 14,9 Millionen Euro 2 Prozent Umsatz verloren. Der Nettorohertrag auf Konzernebene verbesserte sich leicht um 0,2 Millionen Euro auf 13,3 Millionen Euro. Dank geringerer Preisnachlässen konnte die Nettorohertragsmarge von 45 Prozent auf 45,4 Prozent erhöht werden. Auch sind die Personalkosten leicht gesunken. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag, wie schon im Vorjahr, bei – 2,8 Millionen Euro. Durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 im 1. Quartal 2019 hat sich ein negativer Effekt im Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 0,4 Millionen Euro ergeben. Das Ergebnis nach Steuern betrug -2,5 Millionen (Vorjahr: -2,6 Millionen Euro).

Wir werden unsere Stärken nun effektiv bündeln und unsere Position im fortlaufenden Verdrängungswettbewerb auf einem neuen Niveau festigen. Die zukünftige strategische Fokussierung wird die Potenziale ausschöpfen, die LUDWIG BECK zu einem führenden Modekaufhaus in Europa gemacht haben“, sagt Dieter Münch, Mitglied des Vorstands mit Blick auf den Wormland-Verkauf mit Wirkung zum 30. April 2019. LUDWIG BECK soll sich künftig auf sein Kerngeschäft mit seinem Stammhaus am Münchner Marienplatz, mit der Beauty-Dependance in den FÜNF HÖFEN und dem Online-Shop ludwigbeck.de konzentrieren. Das Management hat seine Prognosen entsprechend angepasst und erwartet nunmehr für 2019 einen Konzernumsatz zwischen 114 und 119 Millionen Euro (bisher: zwischen 165 Millionen und 170 Millionen Euro) sowie ein Ergebnis vor Steuern (EBT) zwischen -12 und -13 Millionen Euro (bisher 1,5 und 2,5 Millionen Euro). Im Einzelabschluss sei mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 10 bis 11 Millionen Euro zu rechnen. Damit werde der voraussichtliche Bilanzgewinn 0 Euro betragen. Eine Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2019 soll es nicht geben.