s.Oliver wird 50 Jahre

Screenshot Website ©soliver.de

Strategiefelder Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Mit rund 2.300 Gästen feierte s.Oliver am 19. Juli, auf dem Airportgelände in Giebelstadt sein 50-jähriges Bestehen. „Ich hatte keinen Masterplan. Ich habe Gelegenheiten genutzt, und ich hatte Glück, zur richtigen Zeit die richtigen Leute zu haben“, sagt Firmengründer Bernd Freier in einer Mitteilung. Ende September kommt im Rahmen einer Brand Campaign eine Jubiläumskollektion in den Handel, die das Madras-Muster aus den Anfängen in das Jahr 2019 transportiert. Freier importierte Anfang der Siebzigerjahre tausende Hemden im bunten Madras-Stil direkt aus Indien und verkaufte sie innerhalb kürzester Zeit komplett aus. s.Oliver wurde zum Produzent und Großhändler 2007 übersprangen die Rottendorfer die Umsatzmilliarde.

Mit Digitalisierung und Nachhaltigkeit rüste man sich für die Zukunft. Mit s.O.EXCITED! habe die Gruppe einen Corporate Incubator gegründet, der als Start-Up im Unternehmen kundenrelevante Maßnahmen identifizieren, testen und bei Erfolg implementieren soll. Ziel sei es, das Einkaufserlebnis auf allen Kanälen emotional aufzuladen und die Kunden nachhaltig für die Marken zu begeistern. Dazu zählt der Einsatz künstlicher Intelligenz ebenso wie Omnichannel-Angebote oder Digital Signage. Parallel treibt das Unternehmen die Digitalisierung des Produktentwicklungsprozesses voran.

Auch das Thema Nachhaltigkeit treibe man voran. Seit Anfang 2019 werden alle Aktivitäten zur Umsetzung von Nachhaltigkeit unter dem Claim „WE CARE – for PEOPLE, the PLANET and the FUTURE“ gebündelt und verstärkt von Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Auch im Produkt-Bereich baue das Unternehmen mit einer neuen Strategie sein Engagement weiter aus. Hier stehen beispielsweise nachhaltige Baumwolle, recycelte Materialien und umweltfreundliche Denim-Herstellung auf der Projektagenda. Heute beliefert der Konzern 9.000 Verkaufsflächen in 44 Ländern und beschäftigt rund 6.400 Mitarbeiter. In Kürze wird ein s.Oliver-Museum eröffnet.