Mango meldet für 2018 leichtes Plus

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Deutliches Online-Wachstum

Die spanische Textilkette MANGO/MNG Holding hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem leichten Umsatzwachstum von 1,8 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro abgeschlossen. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge um zweieinhalb Punkte auf 58,5 Prozent, teilt das Unternehmen mit. Der Konzern erzielte damit ein ausgeglichenes operatives Ergebnis und ein EBITDA von 135 Mio. Euro; das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch das Bruttoergebnis stieg um 36 Prozent. Nach Steuern lag das Nettoergebnis bei minus 35 Mio. Euro. „In einem komplexen Umfeld mitten im Transformationsprozess der Modebranche haben die Kunden unsere Kollektionen im Jahr 2018 gut bewertet, und wir haben es geschafft, unseren Umsatz zu steigern, was in den Vorjahren nicht der Fall war. Dadurch haben wir ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielt und unser EBITDA ist gestiegen, was es uns ermöglicht hat, unseren strategischen Plan einzuhalten und gleichzeitig die Verbindlichkeiten und Finanzierungskosten weiter zu senken“, sagt Toni Ruiz, CEO von MANGO.

In den letzten zwei Jahren hat das MANGO seine Nettofinanzschulden von 617 Millionen Euro auf 315 Millionen Euro halbiert. Nach Umsatz macht das internationale Geschäft der Gruppe 77 Prozent des Umsatzes aus. In Bezug auf die Geschäftslinien haben Man, Kids und Violeta 18 Prozent zum Umsatz beigetragen. „Der Aufwärtstrend beim Umsatz hat sich im ersten Halbjahr 2019 mit einer Steigerung von mehr als 50 Millionen gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2018 fortgesetzt. Dies ist zweifellos ein hervorragendes Ergebnis“, sagt Ruiz. Im Online-Handel verzeichnet das Unternehmen das schnellste Wachstum und hat seine eigenen Prognosen übertroffen. 2018 stiegen die Verkäufe um 31 Prozent auf 445 Millionen Euro, sodass sie 20 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe ausmachen. MANGO hatte geplant, diesen Wert bis Ende 2020 zu erreichen und erwartet nun, dass im Jahr 2019 die 25 Prozent-Marke und 2020 die 30 Prozent-Marke erreichen wird.

Im vergangenen Jahr hat MANGO die Reorganisation des Filialnetzes fortgesetzt, dabei blieb die Verkaufsfläche stabil. MANGO hatte im ersten Halbjahr 2019 Vereinbarungen mit Handelspartnern in China (Hangzhou Jingzhe Clothing), Kanada (Hudson’s Bay) und den USA (Macy’s) bekannt gegeben, die sowohl den Online-Verkauf als auch die Eröffnung von physischen Verkaufsstellen in diesen Ländern umfassen.