Esprit schließt die Hälfte seiner deutschen Filialen

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Insgesamt fallen 1.200 Stellen weg

Der ins Wanken geratene Esprit-Konzern will in Deutschland bis November dieses Jahres 50 seiner Filialen schließen. Das teilte der Konzern mit. Das ist nach eigenen Angaben etwa die Hälfte der Standorte. Rund 1100 Stellen sollen wegfallen. Insgesamt sollen 1200 Arbeitsplätze gestrichen werden (rund 800 Filialmitarbeiter in Deutschland sowie rund 300 Nicht-Filialmitarbeiter in Deutschland und rund 100 Mitarbeiter in Hongkong). Der eigene Retail in Deutschland steuerte im vergangenen Jahr 2,2 Mrd. HKD (rund 250 Millionen Euro) etwas mehr als 17 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Diese Maßnahmen seien Teil eines Restrukturierungsplans, um die Kosten zu drücken, heißt es weiter. Für die deutschen Gesellschaften wurde ein Schutzschirmverfahren beantragt. Sachwalter ist Dr. Biner Bähr, Partner von WHITE & CASE, Düsseldorf.