Gallery FASHION & SHOES: „mehr Frequenz als erwartet“

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Künftig Fashion, Schuhen und Accessoires zu einem Termin

Die „erste deutsche Fachmesse für Mode, Schuhe und Accessoires“ nach dem Lockdown im Sonderformat auf dem Areal Böhler ist nach fünf Tagen zu Ende gegangen. Die Veranstalter sind mit der Resonanz zufrieden. „Mehr Frequenz als erwartet“, sagt Ulrike Kähler, Managing Director Igedo Company und Projektverantwortliche. Rund 300 Aussteller haben sich den Angaben der Messebertreiber zufolge mit 550 Brands mit einem Anteil von rund 40 Prozent Fashion und Accessoires sowie 60 Prozent Schuhen präsentiert. Der Auslandsanteil überwog demzufolge mit 54 Prozent sogar. Das Sicherheitskonzept sei in den vergangenen Monaten noch weiter ausgebaut und angepasst worden, betont Kähler. Überdies hat das Deutsche Mode Institut, DMI, an zwei Nachmittagen mit dem DMI FASHION DAY LIVE in der Eventhalle ‚Altes Kesselhaus‘ eine neue Location bezogen und mit der Igedo zusammengearbeitet. Auch hier ist Institutschef Gerd Müller-Thomkins zufrieden mit der Resonanz der Teilnehmer. Angesichts der zurückliegenden Monate sei die Teilnehmerzahl durchaus gut. „Die Menschen treffen sich wieder“, sagt er.

Alles in allem sind die Besucherzahlen nicht mit denen einer normalen Messeausgabe zu vergleichen, aber immerhin kam so etwas wie ein Messegefühl auf, auch wenn die starke Präsenz der Schuhbranche gegenüber der Fashion nicht zu übersehen war“, wie ein Vertreters eines Mode-Ausstellers gegenüber FT ausführte. Die Präsentation von Fashion, Schuhen und Accessoires zu einem Termin habe als Blaupause gedient. Die Igedo Company plant das Konzept auf die vier regulären Messetermine pro Jahr zu übertragen. „Mit der jeweiligen Gewichtung pro Termin“, sagt Kähler.