HUGO BOSS: erste digital entwickelte Kollektion

Ingo Wilts ©HUGO BOSS

Vom Entwurf bis zum Vertrieb

Mit der Pre-Fall 21 Saison bringt der Metzinger Konzern HUGO BOSS seine erste komplett digital entwickelte Kollektion auf den Markt. Wie der Konzern mitteilt, sollen die Teile dann im April 2021 auf die Fläche kommen. Die Kollektion umfasst 105 Teile in den Produktgruppen Bekleidung, Schuhe und Accessoires. Die Produktentwicklung von den ersten Skizzen, der Auswahl der Materialien und Farben über das Prototyping bis hin zur fertigen Kollektion sei rein digital verlaufen. Dazu hatte HUGO BOSS im Jahr 2017 eigens ein Projekt unter dem Namen „Mission 3D“ ins Leben gerufen. Bis 2022 sollen rund 80 Prozent seiner Kollektionen vollständig digital entwickelt werden.

„Mit der Pre-Fall 21 Kollektion der BOSS Men’s Casualwear bieten wir als eines der ersten Unternehmen eine komplett digitale Welt rund um unsere Kollektionsentwicklung und die Order-Phase ab“, sagt Ingo Wilts, Chief Brand Officer HUGO BOSS AG. „Avatare übernehmen letztlich die Funktion von Models und das digitale Lookbook ist ein wichtiger Schritt nach vorne in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern.“ Die im Haus entwickelten, digitalen Arbeitsabläufe ermöglichten es nun, in der gesamten Wertschöpfungskette flexibler zu agieren, die Go-to- Market-Zeit zu verkürzen und sich stärker sowie schneller an Verbrauchertrends anzupassen. Zudem könne auf die Bedürfnisse der Handelspartner kostengünstiger und flexibler eingegangen werden. Auch unter Nachhaltigkeitsaspekten böte die Neuausrichtung Vorteile. Bei der Vermarktung seien der digitale Showroom und das digitale Lookbook entscheidende Verkaufstools. Mit dem Zusammenspiel von Avataren, Styling und virtuellem Set würden die Marken- und Kollektionsaussage virtuell vermittelt.